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LFD betrachtet immer eine komplette Fabrik (Factory) vom Wareneingang bis Warenausgang mit allen ablaufenden Wertströmen für Kundenprodukte. Diese werden ganzheitlich aus den drei Dimensionen Prozess, Technik und Mensch beleuchtet. Insbesondere die Dimension Technik spielt aufgrund der Digitalisierung und Industrie 4.0 aktuell eine wichtige Rolle. Das Konzept ist bewusst interdisziplinär gestaltet und hilft somit, die vielfach vorhandenen Zielkonflikte zwischen Produktion und Logistik, aber auch Einkauf, technischer Entwicklung, IT und vor allem dem Controlling, aufzulösen und die gesamte Fabrik zielgerichtet in eine Richtung zu entwickeln.
Investitionen langfristig richtig ausrichten
Der Begriff Design steht in diesem Konzept dafür, dass LFD den gesamten Lebenszyklus einer Fabrik umfasst und bewusst auf die Phase der Gestaltung und Planung vor „Start of Production“ fokussiert. Hier können 70 bis 80 % der späteren Kosten bei vergleichsweise geringem Aufwand beeinflusst werden.
Design bedeutet auch das bewusste Gestalten des Systems. Ausgangspunkt ist dabei unter anderem eine wertstromorientierte Materialflussplanung. Hier werden Lean-Methoden wie das Wertstromdesign mit ausgewählten Vorgehensweisen der klassischen Fabrikplanung und einer Fabrikplanungssoftware kombiniert. Der Kunde erhält somit einen Masterplan je Standort in Form von 2D-Layout, Wertstrom und Maßnahmenplan für mehrere Jahre in die Zukunft. Dieser Masterplan hilft sicherzustellen, dass die hohen Investitionen in Gebäude und Infrastruktur langfristig richtig ausgerichtet sind.
* Prof. Dr. Markus Schneider ist Geschäftsführer der PuLL Beratung GmbH in 84036 Landshut, Tel. (08 71) 95 34 73 94, info@pull-beratung.de
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