Krisenstimmung Deutsche Industrie rechnet mit schrumpfender Wirtschaft

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Die Analysen des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) lassen für das laufende Geschäftsjahr nichts Gutes ahnen ...

Kein unlösbares Drama! Der BDI-Präsident Peter Leibinger bescheinigt, dass die Stimmung in der deutschen Industrie miserabel ist. Was eine neue Bundesregierung dagegen tun sollte, empfiehlt er hier ...(Bild:  BDI)
Kein unlösbares Drama! Der BDI-Präsident Peter Leibinger bescheinigt, dass die Stimmung in der deutschen Industrie miserabel ist. Was eine neue Bundesregierung dagegen tun sollte, empfiehlt er hier ...
(Bild: BDI)

Die deutsche Industrie rechnet auch in diesem Jahr mit einer sich verringernden Wirtschaftsleistung. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erwartet einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,1 Prozent - während die Weltwirtschaft mit 3,2 Prozent wachsen werde. Deutschland bleibe damit konjunkturell eines der Schlusslichter. "Wir stecken in einer Krise", sagte BDI-Präsident Peter Leibinger. Die Stimmung ist miserabel, wie er sich ausdrückte. Im vergangenen Jahr schrumpfte die Wirtschaftsleistung von Europas größter Volkswirtschaft das zweite Jahr in Folge. Erwartet wird, dass die Bundesregierung morgen ihre Konjunkturprognose deutlich nach unten korrigiert. Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) legt dann den Jahreswirtschaftsbericht vor.

Eine neue Bundesregierung muss handeln

Nach Informationen, welche die dpa erreichten, erwartet die Regierung für das laufende Jahr nur noch ein Plus des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 Prozent. Im Herbst ging die Regierung noch von einem Wachstum von 1,1 Prozent aus. Der Standort Deutschland steckt also in einer tiefen wirtschaftlichen Krise, so der BDI-Präsident. Leibinger führt das auf eine immer weiter wachsende Bürokratie, hohe Energiepreise und einen Fachkräftemangel zurück. Die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen sei demnach bedroht. Dabei soll die wirtschaftliche Basis eigentlich gut sein. Leibinger fordert deshalb, dass die neue Regierung einen Kurswechsel einleiten muss, um Standortbedingungen zu verbessern. Die Unternehmen bräuchten zeitnah Entlastungssignale und eine entschlossene Agenda für mehr Wachstum.

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