Im Dauertief

Deutsche Wirtschaft kommt nicht aus der Talsohle heraus

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Was bedeutet die Bundestagswahl für den Standort Deutschland?

Viele Unternehmen halten sich aus Unsicherheit auch über den künftigen politischen Kurs mit Investitionen zurück. Eine neue Regierung habe aber die Chance, einen Stimmungswechsel bei Bevölkerung und bei Unternehmen zu bewirken. Dafür braucht Deutschland aber einen politischen Kurswechsel mit Blick auf die Wirtschafts- und Sozialpolitik. Das bedeutet aus Sicht der Arbeitgeber, dass weniger Bürokratie, weniger Regulierung und weniger Lohnzusatzkosten anzustreben sind, wie es dazu heißt. Gleichzeitig fordern Wirtschaftsverbände Entlastungen bei den im internationalen Vergleich hohen Energiekosten sowie bei Steuern und Abgaben. In den Wahlprogrammen der Parteien spielt die Wirtschaftspolitik zwar eine große Rolle, die vorgeschlagenen Maßnahmen sind aber unterschiedlich. Während Union und FDP sich vor allem für Steuerentlastungen und weniger Bürokratie starkmachen, legen SPD und Grüne einen Fokus auf einen milliardenschweren, kreditfinanzierten Deutschlandfonds, um Investitionen anzureizen und die teils marode Infrastruktur zu sanieren. Entlastungen bei den Energiekosten versprechen alle Parteien.

Vieles hängt davon ab, ob Donald Trump seine Drohungen wahrmacht ...

Sollte Trump wie angekündigt die Zölle auf Importe aus Europa auf 10 bis 20 Prozent erhöhen, dürfte das die exportorientierte deutsche Wirtschaft besonders treffen. Trumps Zollpläne können Deutschland ein Prozent der Wirtschaftsleistung kosten, warnte Bundesbank-Präsident Joachim Nagel. Zum Vergleich: In Trumps erster Amtszeit lag der durchschnittliche Zollsatz der USA nach einer Commerzbank-Studie bei etwa drei Prozent. Ökonomen fürchten Handelskonflikte mit der EU, die mit Gegenmaßnahmen reagieren könnte. Allerdings ist unklar, inwieweit Trump seine Pläne umsetzt.

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