Beunruhigende Tatsachen

Deutscher Maschinenbau denkt an Verlagerung und Stellenabbau

< zurück

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Wenn die Politik nicht handelt, kehrt sich das Verhältnis um ...

Als Hemmschuh für ihr Geschäft nennen die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer vor allem Punkte, die sich auf die Standortpolitik beziehen. Darunter der Arbeits- und Fachkräftemangel (70 Prozent), Bürokratie (68 Prozent), Energiepreise (64 Prozent) und allgemeine Faktoren für Wettbewerbsfähigkeit wie Infrastruktur (58 Prozent). Rund 27 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer geben an, voraussichtlich weniger als die Hälfte der pensionierten Mitarbeiter ersetzen zu können, die bis 2030 verloren gehen. Dabei dürfe man nicht vergessen, dass speziell der Maschinen- und Anlagenbauer mittelständisch und familiär geprägt sei. Deshalb hat die Branche eine dementsprechend hohe persönliche Bindung an den Standort Deutschland, merken die Analysten an. Umso aussagekräftiger ist es, wenn auch dieser Sektor in so hohem Maße erwartet, an anderen Standorten erfolgreicher zu sein. Um sie wieder auf andere Gedanken zu bringen, müsse die Politik jetzt aber rasch einen neuen Rahmen setzen, um Deutschland wieder attraktiver für Investitionen zu machen. Sonst werde man bei den nächsten Befragungen nicht mehr eine Minderheit, sondern eine Mehrheit vorliegen haben, die Stellen abbaut, Standorte verlagert und individuell schrumpft, um ihre Wettbewerbsfähigkeit aufrecht zu erhalten, was das gute Recht von Unternehmern ist, um sozusagen „am Leben“ zu bleiben.

(ID:50283231)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung