Minuskurs Deutscher Maschinenbau erholt sich nicht

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Auftragsflaute bei Deutschlands Maschinen- und Anlagenbauern hält an, wie der VDMA analysiert hat.

Die Räder im Deutschen Maschinen- und Anlagenbau könnten sich schneller drehen, wie der VDMA sagt. Leider scheint es auch zum Jahresabschluss 2024 nicht wirklich vorwärts zu gehen, wie die neuesten Betrachtungen zeigen ...(Bild:  nikkytok - stock.adobe.com)
Die Räder im Deutschen Maschinen- und Anlagenbau könnten sich schneller drehen, wie der VDMA sagt. Leider scheint es auch zum Jahresabschluss 2024 nicht wirklich vorwärts zu gehen, wie die neuesten Betrachtungen zeigen ...
(Bild: nikkytok - stock.adobe.com)

Im Oktober wurde das Vorjahresniveau bei den Bestellungen preisbereinigt um neun Prozent verfehlt, wie der Branchenverband VDMA mitteilt. „Für die ersten zehn Monate des laufenden Jahres bedeutet das nun ein Minus der Bestellungen von insgesamt acht Prozent“, kommentiert der VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers ein. Es bleibt also dabei, dass die Auftraggeber im Maschinenbau mit neuen Investitionen sehr zurückhaltend sind. Seit Monaten macht die schwächelnde Konjunktur der Branche schon zu schaffen, die allein in Deutschland über 1,2 Millionen Personen beschäftigt. Die Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten (China und USA) ist schwach, Handelskonflikte könnten sich ausweiten und die Verunsicherung noch befeuern. Dazu kommen Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschlands.

Kein Rückenwind durch Großaufträge mehr

Im September hatte der VDMA seine Erwartungen für das Gesamtjahr ein weiteres Mal deutlich nach unten geschraubt. Der Verband geht seitdem davon aus, dass die Produktion preisbereinigt um rund acht Prozent unter dem Vorjahresniveau liegen wird. Für 2025 stelle sich die Branche auf einen Produktionsrückgang von zwei Prozent ein. Im Oktober des laufenden Jahres gab es zumindest bei den Bestellungen im Inland einen Hoffnungsschimmer, wie es weiter heißt. Denn hier verbuchten die Maschinen- und Anlagenbauer drei Prozent mehr neue Aufträge als vor Jahresfrist. Allerdings war das Inlandsgeschäft im Vorjahresmonat auch besonders schwach. Die Bestellungen aus dem Ausland lagen im Oktober um 14 Prozent unter dem Niveau des Oktobers 2023. Damals hatten die Unternehmen noch von Großaufträgen profitiert.

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