Mietroboter
Paul palettiert 48 Tonnen Tierfutter pro Schicht

Ein Gastbeitrag von Alexandra Harin 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Digitalisierung und Automatisierung werden für Unternehmen immer wichtiger. Doch Industrie- und Serviceroboter werden bisher noch selten in Produktionsprozesse integriert. Zu groß ist die Sorge, mit großen Robotern nur mehr Probleme in den Produktionshallen zu schaffen. Dabei gibt es mittlerweile handliche Lösungen.

(Bild:  Coboworx)
(Bild: Coboworx)

Ohne Digitalisierung und Automatisierung ist die deutsche Wirtschaft nicht zukunftsfähig – das sagen 91 Prozent der in einer Studie befragten Mittelständler. Dennoch tun sich viele Entscheider noch schwer, Industrie- und Serviceroboter in ihre Produktionsprozesse zu integrieren. Das liegt zum einen daran, dass die Roboterindustrie sich bisher auf Großkunden ausgerichtet hat. Den Mittelständlern hat sie bisher aufgrund der spezifischen Bedürfnisse im Produktionsablauf keine geeigneten Lösungen anbieten können. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass sich Entscheider nicht trauen.

Mittelständler, die den Schritt in die Automatisierung wagen, werden belohnt

Nach der Flutkatastrophe im Jahr 2021 musste der spezialisierte Tierfutterhersteller Pro Pet Koller seine Verpackungsanlage neu aufbauen. In diesem Zusammenhang entschieden sich die Geschäftsführer und Brüder Markus und Michael Koller, auch die Palettierung zu automatisieren, die dahin manuell erfolgte. Um flexibel zu bleiben, wählten sie das Robotics-as-a-Service-Modell und mieteten eine Palettieranlage von Coboworx.