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Direct-Part-Marking-Drucktechniken kennzeichnen Bauteile zuverlässig

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Eine einfache und zugleich wirkungsvolle Methode für die Umsetzung von Direktmarkierungen ist die Lasergravur durch Materialabtragung oder Farbumschlag. Bei Lasergravur, Ink-Jet-Druck oder direktem Ätzen des Codes muss nur ein Punkt (Quadrat) und kein maßhaltiger Strich erzeugt werden.

Codes lassen sich mit Lasergravur schnell erstellen

Das wirkt sich positiv auf die Schnelligkeit bei der Code-Erstellung und die Druckqualität aus. Die Problematik beim Lesen: Es gibt keinen Farbunterschied mehr zwischen Material und Code. Der Code ist nur noch durch die Wahl der geeigneten Beleuchtung lesbar.

Der gebohrte Data-Matrix-Code ECC200 eignet sich vor allem für Bleche oder als unverwüstliches Etikett für alle Extreme dieser Welt. Dieser Datenträger übersteht alle Belastungen durch Temperatur und mechanischen Stress.

Entscheidend für den Leseerfolg sind Code-Qualität, Flexibilität in der Adaption der optischen Parameter und die Steuerung der Beleuchtungseigenschaften. Hierfür gibt es seit Mitte 2006 das Software-Release 4.0 von Datalogic. Damit lassen sich mit dem Sensor-Scanner Matrix 2000 auch Codes mit starken Druckabweichungen dank neuartiger Decodieralgorithmen von Datalogic stabil lesen.

Zwei Möglichkeiten für die Erstellung des Data Matrix ECC200

Es entstehen so zwei Welten: die normgerechte Erstellung und Anwendung des Data Matrix ECC200 und die Welt der Codierung von Teilen und Objekten unter schwierigsten Randbedingungen. Die erste Variante ermöglicht als offene Lösung den weltweiten Einsatz.

Die zweite Variante dagegen gilt eher als Inhouse-Lösung und bedarf einer bilateralen Absprache, wenn beispielsweise eine mechanische Baugruppe mit einer Nadelprägung ohne farblichen Kontrast mit runden oder gar ovalen Zellen versehen wurde. In diesem Fall sind das Lesegerät und die Drucktechnik gemeinsam auf die Applikation abgestimmt, und dieser Code kann nicht mit jedem beliebigen Gerät an jeder anderen Stelle gelesen werden. Deshalb bedienen sich offene, weltweit gültige Anwendungen gewisser Spielregeln, die in den entsprechenden Normen fixiert sind.

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