Award Drei Mal Gold beim Deutschen Verpackungspreis 2025

Quelle: Pressemitteilung Deutsches Verpackungsinstitut e. V. 3 min Lesedauer

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Auf der diesjährigen Fachpack in Nürnberg wurde der Deutsche Verpackungspreis 2025 verliehen. Insgesamt drei Unternehmen erhielten zudem einen „Gold-Award“ für besonders herausragende Verpackungsinnovationen.

Die diesjährigen Preisträger der Gold-Awards feiern ihre Auszeichnung.(Bild:  DVI e.V.)
Die diesjährigen Preisträger der Gold-Awards feiern ihre Auszeichnung.
(Bild: DVI e.V.)

Der Saal München des NCC Mitte war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Peter Ottmann, CEO der Nürnberg Messe, die Gäste zur Verleihung des Deutschen Verpackungspreises 2025 auf der Fachpack begrüßte. Er berichtete von Verpackungen, die auf der Internationalen Raumstation ISS zum Einsatz kommen. Bislang werden diese nach Gebrauch von einem Versorgungsschiff mitgenommen und bei Eintritt in die Erdatmosphäre verglüht. Nun sucht die NASA eine nachhaltigere Mehrweglösung und hat dafür 3 Millionen US‐Dollar ausgelobt. „Das Preisgeld beim Deutschen Verpackungspreis ist die Ehre. Die ist unbezahlbar“, so Ottmann, der mit dem Satz schloss: „Innovationen bringen uns nach vorn, das sehen wir jedes Jahr beim Deutschen Verpackungspreis“.

37 Sieger im Rampenlicht

Den Beweis erbrachten in Folge die 37 siegreichen Innovationen des Jahres 2025. Über 200 Einreichungen aus 15 Ländern und drei Kontinenten waren materialübergreifend in das Rennen gegangen. Nach eingehender Prüfung hatte die unabhängige Fachjury 37 Innovationen aus Deutschland, dem Iran, Österreich, der Schweiz und den USA mit der Auszeichnung gewürdigt.

Drei Gold-Awards zur Krönung

Auch dieses Jahr hatte die Jury von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, besondere Innovationen aus dem Kreis der Verpackungspreisträger zusätzlich mit einem Gold-Award auszuzeichnen.

Gold für Aeroflexx

Die Flüssigkeitsverpackung des US‐Unternehmens Aeroflexx Innovative Liquid Packaging Technology besticht nach Ansicht der Jury durch ihre innovative Kombination aus Funktion und Nachhaltigkeit. Die Verpackung für Produkte wie Duschgels oder Soßen besteht aus flexiblem LDPE und benötigt deutlich weniger Material als vergleichbare Flaschen. Damit spart sie Ressourcen und trägt zur Reduzierung von Abfällen bei. Das Design sorgt durch das integrierte Airframe‐ Luftpolster für eine stabile und widerstandsfähige Struktur. Gleichzeitig ermöglicht es über eine Selbstverschluss‐Ventiltechnologie die vollständige Entleerung des Inhalts. Die recycelbare Verpackung wurde in der Kategorie Funktionalität & Convenience mit dem Verpackungspreis ausgezeichnet.

Gold für Dachser

Der global agierende Logistikdienstleister Dachser SE mit Sitz in Kempten erhält den Gold‐ Award für seine Dachser Retail Box. Das innovative und neuartige Mehrwegsystem für die europäische Stückgutlogistik ermöglicht den umweltfreundlichen Transport empfindlicher oder hochwertiger Güter als Standardsendung über das Stückgutnetz. Der abschließbare Mehrwegbehälter im Europaletten‐ und Eurohalbpaletten‐Maß verfügt über ein digitales Tracking‐System, kann effizient im Mischbetrieb der Stückgutlogistik genutzt und rückgeführt werden und optimiert so die Prozesse im Versand und am POS. Die Retail-Box hat eine Nutzlast von 500 Kilogramm und ein Ladevolumen von 1,84 Kubikmetern, ist mit einem Siegel sicherbar und lässt sich in unter 50 Sekunden auf‐ oder abbauen. Zusammengefaltet beansprucht sie nur 73 Prozent der Fläche einer Europalette. Dachser erhielt den Verpackungspreis in der Kategorie Logistik & Materialfluss.

Gold für Molkerei Gropper

Bereits im Juli 2025 wurde die PP‐Monomaterialverpackung für RTD-Kaffee der Molkerei Gropper GmbH & Co. KG von der Jury mit dem Verpackungspreis in der Kategorie Nachhaltigkeit / Recyclingfähigkeit ausgezeichnet. Die Verpackung zeigt nach Ansicht der Jury, wie durchdachtes Design, Materialintelligenz und Nutzerorientierung zu einer echten Innovation verschmelzen und neue Maßstäbe in der nachhaltigen Verpackungsentwicklung setzen können. Herzstück der Lösung ist ein integriertes In‐Mould‐Label, das die klassische Aluminiumplatine ersetzt, die Funktion der Erstöffnung übernimmt, nach dem Öffnen am Deckel verbleibt und wie der gesamte Becher aus reinem Polypropylen besteht. Neben einem verbesserten Nutzungserlebnis soll so auch eine sortenreine Wiederverwertung der gesamten Verpackung gelingen. Die Innovation überzeugt auch in der Produktion, da die Verbindung von Becher und Deckel über eine energieeffiziente Ultraschallverschweißung erfolgt und damit bei erhöhter Produktsicherheit ohne Klebstoffe auskommt.

Die Einreichungsphase für den nächsten Deutschen Verpackungspreis startet im Februar 2026.

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