E-Procurement
Drei Vorhersagen für 2024 für den indirekten Einkauf

Von Stephan Freundorfer 3 min Lesedauer

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Als Projektleiter E-Business & Services der Hoffmann Group, dem Mutterkonzern der E-Procurement-Plattform Simple System, unterstützt Holger Dermann seit fünf Jahren Industrieunternehmen dabei, Prozesse und Warenflüsse zum Beispiel mittels Beschaffungsplattformen zu optimieren. Dabei ist er nah am Kunden und weiß, wo der Schuh drückt.

Lieferantenmanagement: So sieht sie aus, die neue Plattform von Simple System.(Bild:  Simple System)
Lieferantenmanagement: So sieht sie aus, die neue Plattform von Simple System.
(Bild: Simple System)

Fachkräftemangel, neues Lieferkettengesetz, aber auch die eher schleppend voranschreitende Digitalisierung haben Unternehmen 2023 in Atem und in Schach gehalten. Diese Themen werden den indirekten Einkauf 2024 weiter begleiten. Holger Dermann beschreibt in den nachfolgenden drei Punkten, worauf Unternehmen im kommenden Jahr besonders achten sollten und welche Handlungsansätze es für die verschiedenen Herausforderungen geben kann.

1. Durch digitale Angebote dem Fachkräftemangel trotzen

Der Fachkräftemangel zieht sich durch alle Unternehmensabteilungen und bleibt weiterhin eine der größten betrieblichen Herausforderungen – auch für den Einkauf. Während Unternehmen nicht nur mit einem geringeren Bewerber-Pool zu kämpfen haben, müssen auch häufigere Personalwechsel kompensiert werden. Top-Priorität muss es also auch im gerade angelaufenen Jahr sein, Lösungen zu finden, dem entgegenzuwirken. Großes Potenzial liegt hier in E-Procurement-Plattformen, die das vorhandene Personal durch digitale und automatisierte Prozesse direkt spürbar entlasten. So lassen sich sonst gebundene Ressourcen schnell befreien und umverteilen, damit Mitarbeiter ihre Zeit effektiver für strategische Aufgaben nutzen können.