Intelligente Software Gezielte Digitalisierung statt blinder Aktionismus
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Wer wachsen und wettbewerbsfähig bleiben will, muss seine Prozesse digitalisieren. Doch in einem Marktumfeld, in dem Ansprüche stetig wachsen, Lieferketten komplexer werden und Margen schrumpfen, muss dies wohl überlegt sein. Denn digitalisieren heißt nicht zwangsläufig Effizienz, Transparenz und Kosteneinsparung.
In der Logistikbranche ist Zeit nicht nur Geld – sie ist oft der entscheidende Faktor für Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig stehen Unternehmen unter wachsendem Druck, ihre Prozesse zu digitalisieren und zu automatisieren. Kundenerwartungen steigen, Lieferketten werden komplexer, Margen schrumpfen – und der Ruf nach Effizienz und Transparenz wird lauter. Doch die Reaktion darauf ist nicht immer zielführend. In vielen Fällen führt der Wunsch nach schneller Digitalisierung zu übereilten Entscheidungen: zahlreiche neue Tools werden eingeführt, ohne dass klar ist, ob sie wirklich zum Problem passen oder langfristig skalierbar sind. Wer Digitalisierung mit blindem Tool-Einsatz verwechselt, riskiert, das Gegenteil von Effizienz zu erreichen – nämlich mehr Komplexität, höhere Kosten und Frustration auf operativer Ebene.
Digitalisierung ist kein Selbstzweck
Viele Logistikunternehmen investieren zwar in Softwarelösungen, jedoch ohne die zugrunde liegenden Annahmen zu validieren. Es wird digitalisiert, „weil man das so macht” – getrieben von externem Druck, Branchentrends oder dem Wunsch, als innovativ zu gelten. Dabei bleiben zwei zentrale Fragen oftmals unbeantwortet:
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