Logistik Ehemaliger Manager und Eigentümer kaufen Logistikgruppe Quehenberger zurück

Redakteur: Claudia Otto

Christian Fürstaller, Rodolphe Schoettel und Rudi Quehenberger übernehmen nach der Augustin Network Gruppe auch den Kernbereich des früheren Salzburger Unternehmens Quehenberger Logistics. Dies gaben die drei neuen Eigentümer kürzlich bekannt.

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Die Logwin AG mit Sitz in Grevenmacher/Luxemburg verkaufte ihren bisherigen Geschäftsbereich Road + Rail Osteuropa und das Netzwerk Österreich im Zuge der beschlossenen Straffung der Landverkehre. Der Kauf müsse noch von den zuständigen Kartellbehörden genehmigt werden. Die neuen Eigentümer werden die bisherigen Logwin-Unternehmen sofort in „Quehenberger“ umbenennen und damit ein früheres Salzburger Paradeunternehmen wieder aufleben lassen, wie sie verkündeten.

Augustin und Quehenberger künftig unabhängig voneinander geführt

Der einstige Quehenberger-Manager Fürstaller, der jetzt CEO von Quehenberger wird, setzt auf die optimale operative Ergänzung der beiden Unternehmen, zum Beispiel bei den Produkten und der geografischen Reichweite. Beide zusammen erwirtschaften einen Umsatz von etwa 360 Mio. Euro und haben rund 2100 Mitarbeiter, davon rund 800 in Österreich, wie es heißt. Die neuen Eigentümer haben mit Augustin und Quehenberger eine der größten Logistikgruppen Österreichs unter ihrer Kontrolle. Beide Unternehmen werden aufgrund der verschiedenen Stärken auch künftig unabhängig voneinander geführt.

Rudi Quehenberger, der einen Anteil von 10% hält, betonte, zehn Jahre nach dem Verkauf von Quehenberger Logistics habe sich jetzt die Chance eröffnet, ein Unternehmen mit hervorragendem Potenzial wieder zu übernehmen. Der bisherige Eigentümer Logwin AG habe die Straffung der Landverkehrsaktivitäten sowie die Fokussierung auf die Bereiche Kontraktlogistik, See- und Luftfracht beschlossen. Dadurch habe sich die Chance ergeben, die Landverkehre in Österreich und Osteuropa zu übernehmen.

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