Flexible Unterstützung Ein Festo-KI-Robotersystem fürs Würth-Logistikzentrum

Quelle: Festo 3 min Lesedauer

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Festo entwickelt derzeit ein Robotersystem für ein Logistikzentrum bei Würth, das mit künstlicher Intelligenz (KI) arbeitet. Das unterstreiche die Innovationspartnerschaft der beiden Unternehmen.

Festo entwickelte für Würth ein besonderes KI-Robotersystem, das vor allem schwere und verschiedene Teile sicher handhaben kann, um die Abläufe zu beschleunigen und die Mitarbeiter zu entlasten. Das hat gut funktioniert, heißt es.(Bild:  Festo / P. Petter)
Festo entwickelte für Würth ein besonderes KI-Robotersystem, das vor allem schwere und verschiedene Teile sicher handhaben kann, um die Abläufe zu beschleunigen und die Mitarbeiter zu entlasten. Das hat gut funktioniert, heißt es.
(Bild: Festo / P. Petter)

Die Innovationspartnerschaft zwischen Festo und Würth dauert bereits zwei Jahre, heißt es. Die erste Phase geht nun erfolgreich ihrem Ende entgegen, denn der von Festo entwickelte KI-Roboter-Prototyp funktioniert. Würth möchte die maßgeschneiderte Innovation im Reinhold-Würth-Innovationszentrum Curio umfassend testen, mit den Mitarbeitern besprechen und – wenn sich alles bewährt hat – sogar weltweit in den Logistikzentren einsetzen. Nun aber zu einigen Details zu dieser Sachlage ...

KI-Kompetenz von Festo überzeugt Würth-Entscheider

In Künzelsau, am Hauptsitz der Würth-Gruppe, gibt es im Logistikzentrum Endverpackstationen, an denen auf sogenannten Sorterbahnen verschiedenste Produkte in Schalen ankommen. Mitarbeiter nehmen die Objekte aus den Schalen und verpacken diese in Versandkartons. Würth hat aber circa 1.000.000 Produkte im Portfolio. Das Spektrum reicht dabei von kleinen und leichten Produkten bis hin zu sehr schweren Teilen. Die Arbeit mit letzteren ist nicht zuletzt enorm belastend für die Angestellten. Die Software „GripperAI“ von Festo soll deshalb auch bis zu 20 Kilogramm schwere Komponenten per Roboter handhaben können. Festo habe mit seiner KI-Kompetenz überzeugt und wurde für die Entwicklung eines maßgeschneiderten und gleichzeitig flexiblen Systems daraufhin von Würth ausgewählt.

Neues Robotersystem kann fast alles erkennen und greifen

Über zwei Jahre lang hat die Abteilung Advanced Development Analytics and Control aus dem Bereich Forschung & Entwicklung bei Festo an diesem Projekt getüftelt. Demnach haben die Experten in ihrem Labor eine Kopie der Sorterbahnen von Würth aufgebaut und konnten so die verschiedenen Fähigkeiten des Roboters entwickeln. Dazu gehört eine objektabhängige Greiferauswahl, das Greifen beliebiger Objekte aus den Schalen, das Packen von Versandkartons sowie das Handhaben der Kartons und der Schalen, wie berichtet wird. Die aufgebaute Roboterzelle hat als Besonderheit einen sogenannten Werkzeugbahnhof. Der Roboter kann sich von dort verschiedene Saugnäpfe und Greifer holen, was je nach Objektart, -form und Oberflächenbeschaffenheit geschieht.

Das maßgeschneiderte Festo-„GripperAI“-System kann nahezu alles greifen, was man ihm vorlegt, sagt der Hersteller. Die speziell für das Würth-Projekt entwickelten Greifer setzten neue Maßstäbe in der Robotertechnik.(Bild:  Würth / P. Petter)
Das maßgeschneiderte Festo-„GripperAI“-System kann nahezu alles greifen, was man ihm vorlegt, sagt der Hersteller. Die speziell für das Würth-Projekt entwickelten Greifer setzten neue Maßstäbe in der Robotertechnik.
(Bild: Würth / P. Petter)

Dabei legt die „GripperAI“ fest, welches Tool am besten geeignet ist. Eine integrierte Kamera im Roboter erkennt die verschiedenen Objekte, was eine präzise Auswahl ermöglicht. Die so geartete Festo-Roboterentwicklung könne deshalb nahezu alles greifen, was man ihr vorlege und natürlich alles, wofür Greifer und Roboter ausgelegt seien.

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