Sicher im Sattel Der Streit um den MAN-Standort Salzgitter ist wohl aus

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Laut IG Metall gibt es eine Einigung mit Blick auf die Zukunft des Bus- und Lastwagenherstellers MAN in seinem Werk Salzgitter ...

Die Debatten über die Zukunft des MAN-Werkes in Salzgitter sind anscheinen zufriedenstellend für alle Beteiligten beendet. Das sagt zumindest die Gewerkschaft IG Metall ...(Bild:  MAN)
Die Debatten über die Zukunft des MAN-Werkes in Salzgitter sind anscheinen zufriedenstellend für alle Beteiligten beendet. Das sagt zumindest die Gewerkschaft IG Metall ...
(Bild: MAN)

Im November 2025 hatte MAN angekündigt, über zehn Jahre hinweg rund 2.300 Jobs in Deutschland abbauen zu wollen. Davon wackelten 600 allein in Salzgitter. Was diese Entscheidung des Bus- und Lastwagenherstellers MAN aber nun anbelangt, so gibt es laut IG Metall und Betriebsrat eine Einigung. Wie es weiter heißt, hat man ein weitreichendes Tarifergebnis für Salzgitter ausgehandelt, das die Beschäftigten langfristig schützt. Im Zentrum des Abschlusses steht nach Angaben der Gewerkschaft der verbindliche Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen (bis zum 31. Dezember 2035). Ergänzt werde diese Zusage durch eine Option auf Verlängerung, wodurch sich eine erweiterte Perspektive bis 2040 ausbreite. Sollte es künftig zu einer Verringerung der Belegschaftsstärke kommen müssen, könne das dann schonend im Rahmen der demografischen Entwicklung umgesetzt werden. Eine Investitionszusage in Höhe von 59 Millionen Euro zementiert diese Standortentscheidung nun außerdem.

MAN-Konzern stellt sich neu auf und investiert

Der Münchener MAN-Konzern wollte diese Entwicklung auf Nachfrage aber vorerst nicht kommentieren. Aus internen Kreisen aber war demnach zu hören, dass es eine Einigung gegeben hat. Die Beschäftigten am Standort in Niedersachsen sollen dann wohl in der kommenden Woche über die genaue Ausgestaltung informiert werden. Die Marke MAN gehört übrigens zur Traton Group, die eine Tochtergesellschaft von Volkswagen ist. Bis Ende 2030 will MAN übrigens fast eine Milliarde in deutsche Standorte investieren. MAN stellt sich demnach für die Zukunft auf und will bis 2028 rund 900 Millionen Euro einsparen. MAN-Chef Alexander Vlaskamp redet von einem ausgewogenen Sparprogramm für die einzelnen Standorte, um die Wettbewerbsfähigkeit beibehalten zu können. Allerdings werden auch wesentliche Investitionen in Sachen neuer Fahrzeuggenerationen nach Osteuropa fließen, was die IG Metall eher kritisch beäugt.

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