Energiekosten
Richtig beleuchten spart

Von Andreas Kreuss * 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Seit September 2023 gilt ein Verkaufsverbot für Leuchtstoffröhren – dennoch brennen in rund 65 Prozent der Unternehmen in der DACH-Region noch konventionelle Beleuchtungslösungen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und Energie zu sparen, müssen neue Technologien her.

Über ein Energie-Dashboard können Anwender jederzeit ihren Stromverbrauch ermitteln und Analysen für das Flächenmanagement durchführen.(Bild:  Welight)
Über ein Energie-Dashboard können Anwender jederzeit ihren Stromverbrauch ermitteln und Analysen für das Flächenmanagement durchführen.
(Bild: Welight)

Der Stromverbrauch für Beleuchtung macht deutschlandweit rund sieben Prozent des Gesamtenergieverbrauchs aus. Knapp 63 Prozent davon entfallen auf Beleuchtungsanlagen in den Sektoren Gewerbe, Industrie, Dienstleistungen und Handel. Bei 6.313 Quadratkilometern Hallenfläche in Deutschland birgt der Austausch veralteter Beleuchtungsanlagen sowie die Optimierung durch bedarfsgerechtes Lichtmanagement ein enormes wirtschaftliches Einsparpotenzial. Um Gebäude künftig möglichst energieeffizient zu beleuchten, benötigen Unternehmen maßgeschneiderte Lichtlösungen, die auf ihre Nutzungsanforderungen abgestimmt sind. Qualifizierte Branchenexperten helfen dabei, die Umrüstung auf moderne Beleuchtungslösungen ökonomisch und ökologisch sinnvoll umzusetzen.

Modernisierte LED-Beleuchtung spart 60 bis 70 Prozent Energie

Konventionelle Beleuchtung hat etliche Nachteile: den hohen Energieverbrauch und CO2-Ausstoß, die geringe Lebensdauer der Leuchtstoffröhren von durchschnittlich 20.000 Stunden und die schlechte Ausleuchtung der Hallenbereiche entgegen der Arbeitsstättenrichtlinie (ASR). Im Vergleich dazu ist eine modernisierte LED-Beleuchtung, die im 1:1-Austauschprinzip eingesetzt wird, deutlich energieeffizienter.