Flurförderzeuge

Erneut drastischer Stellenabbau bei Jungheinrich

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Hamburger Staplerhersteller erwartet tiefrote Zahlen

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für das 1. Halbjahr 2009 schätzt Jungheinrich bei voraussichtlich rund minus 15 Mio. Euro ein (Vorjahr: plus 63,5 Mio. Euro). Hierin, so Jungheinrich, seien allerdings bereits Einmalaufwendungen in Höhe von rund 12 Mio. Euro enthalten, die insbesondere aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten und Beteiligungen resultieren.

Zum Jahresende wird für das operative Ergebnis eine deutliche Verschlechterung erwartet; die Ursachen liegen besonders im zunehmenden Absatzanteil kleinerer Fahrzeuge und dem steigenden Preisdruck der Auftragseingänge in den letzten Monaten.

Die zusätzlichen Einmalkosten aus den Strukturanpassungsmaßnahmen, teilt Jungheinrich weiterhin mit, werden 2009 zu einem negativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im hohen zweistelligen Millionenbereich führen. Sollte eine Erholung der Branchenkonjunktur früher einsetzen als erwartet, hätte das sowohl für die operative Ergebnisentwicklung als auch für den Umfang der durchzuführenden Strukturmaßnahmen positive Auswirkungen auf die Geschäfts- und Ergebnisentwicklung des Jungheinrich-Konzerns.

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