Power-Premiere Erste erfolgreiche Landstromversorgung am Hamburger CTT

Quelle: Pressemitteilung der HHLA 2 min Lesedauer

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Die Landstromanlage am Containerterminal Tollerort (CTT) der HHLA hat den ersten Praxistest bestanden, indem die Cosco Shipping Taurus von dort aus mit Strom versorgt wurde.

Blick auf die neue Landstrom-Versorgungsanlage am Containerterminal Tollerort (CCT) der Hamburger Hafen und Logistik AG. Solche Anlagen sollten Containerschiffe am Liegeplatz mit Strom versorgen, damit die Diesel abgestellt werden können. Das wurde nun erstmals geschafft.(Bild:  HHLA)
Blick auf die neue Landstrom-Versorgungsanlage am Containerterminal Tollerort (CCT) der Hamburger Hafen und Logistik AG. Solche Anlagen sollten Containerschiffe am Liegeplatz mit Strom versorgen, damit die Diesel abgestellt werden können. Das wurde nun erstmals geschafft.
(Bild: HHLA)

Vor Kurzem konnte der erste sogenannte Schiffsintegrationstest mit der Cosco Shipping Taurus erfolgreich abgeschlossen werden. Die Cosco Shipping Taurus gehört, wie alle neueren Schiffe der Reederei Cosco Shipping, ab 2018 zu den Modellen, die bereits mit den technischen Komponenten für Landstromversorgung ausgestattet sind. Anlage und Prozess wurden nun von den Projektpartnern HPA, Siemens, Cosco und der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) erfolgreich getestet. Angela Titzrath, Vorstandsvorsitzende der HHLA, erklärt: „Landstromanlagen auf unseren Terminals sind ein wichtiger Beitrag zur Dekarbonisierung des Hafens und der Logistikketten.“ Somit steht nun eine verlässliche Landstromversorgung entsprechender Schiffe bereit. Der Hamburger Hafen übernehme dabei eine Vorreiterrolle innerhalb Europas.

Schiffsversorgung mit grünem Landstrom entlastet die Umwelt

Die Landstromanlage am CTT steht übrigens am Großschiffsliegeplatz, an dem die größten Containerschiffe der Welt abgefertigt werden können. An der Kaikante befinden sich spezielle Kabel, um die Containerschiffe mit der Landstromanlage zu verbinden. Die Cosco Shipping Taurus verfügt, wie bereits erwähnt, über die nötigen technischen Komponenten und Kabel, um den von Land aus gelieferten Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen stammt, aufzunehmen. Weil die Netzspannung und -frequenz an Land unterschiedlich zur Bordspannung und -frequenz sind, werden beide Parameter an Land durch Umrichter und Transformatoren an die Bedürfnisse des Schiffes angepasst, damit die Anlage und das Schiff kompatibel sind. Sobald das Schiff mit Landstrom versorgt werde, könnten die Dieselmotoren abgestellt werden, wodurch Treibhausgas- und Schadstoffemissionen während der Liegezeit deutlich eingespart würden.

Die HPA errichtet derzeit nicht nur Landstromanlagen an den Containerterminals Tollerort und Burchardkai (CTB) in Hamburg. Denn eine weitere Anlage wird am Containerterminal Altenwerder folgen. Unter dem Leitmotiv „Balanced Logistics“ entwickelt die HHLA nachhaltige Logistikmöglichkeiten mit ihren Partnern, um bis zum Jahr 2040 im gesamten Konzern klimaneutral zu produzieren.

Neue Anforderungen der Marpol-Konvention sind erfüllbar

Mingfeng Wang, President Cosco Shipping (Europe) GmbH, äußerte: „Mit unseren neueren Schiffen, die alle bereits mit den integrierten technischen Komponenten für die Landstromversorgung ausgestattet sind, und der Einführung der Landstromversorgung am CTT sind wir und die HHLA ihrem Ziel näher gekommen, die CO2-Neutralität zu erreichen.“ So könnten auch die neuen Anforderungen der Marpol-Konvention über die internationalen Schifffahrtsregeln zur Kohlenstoffintensität der International Maritime Organization erfüllt werden, durch welche die Treibhausgasemissionen von Schiffen am Liegeplatz reduziert werden sollen. Das helfe auch beim Schmieden einer grünen und kohlenstoffarmen Lieferkette.

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