Frachtflugzeuge Erster Boeing-777-Frachter der Aerologic in Leipzig/Halle gelandet
Die erste von acht werksneuen Aerologic-Frachtflugzeugen des Typs Boeing 777 ist am Flughafen Leipzig/Halle gelandet. Die Maschine kam direkt vom Boeing-Werk in Seattle und wurde nach der Landung traditionsgemäß durch die Werksfeuerwehr des Flughafens „getauft“. Das Flugzeug mit der Kennzeichnung D-AALA ist die erste als Frachtversion in Deutschland registrierte Boeing 777.
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Das zweite Flugzeug der Aerologic-Flotte soll im Juli 2009 folgen, Nummer drei und vier werden im Dezember 2009 erwartet. Bis Ende 2010 soll die Flotte auf insgesamt acht Boeing 777F wachsen.
Boeing mit geringem Treibstoffverbrauch und niedrigem Lärmpegel
Die B777F gilt wegen ihrem geringen Treibstoffverbrauch und niedrigen Lärmpegel im Vergleich zu anderen Flugzeugen dieser Größe als umweltfreundlichster Frachter seiner Klasse. Die Maschine verfügt über eine maximale Nutzlastkapazität von 103 t und kann Strecken von über 9000 km fliegen. Damit eigne sie sich für Langstrecken und könne die avisierten Europa-Asien-Strecken ohne Zwischenlandung bedienen.
Die Boeing 777F hat eine Spannweite von 64 m, ist 63 m lang und 18 m hoch, ausgestattet mit Triebwerken von General Electric und das derzeit neueste Modell im Frachterprogramm von Boeing.
Nach dem Eintreffen des Flugzeugs am Heimatflughafen in Deutschland erfolgt nun die Zertifizierung und Erlangung der Betriebsgenehmigung durch das Luftfahrt-Bundesamt. Im Anschluss daran sind Tests und Trainingseinheiten geplant, bevor Aerologic wie geplant am 29. Juni 2009 ihren Linienflugbetrieb aufnehmen wird.
Leipzig/Halle wird Heimatflughafen für Aerologic
Der Flughafen Leipzig/Halle wird der Heimatflughafen für die im Aufbau befindliche Frachtfluggesellschaft. Das Joint Venture der Unternehmen DHL Express und Lufthansa Cargo wird die bereits vom Flughafen Leipzig/Halle ausgehenden Luftfracht- und Expressgütergeschäfte von und nach Asien weiter intensivieren.
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