Lage leichter China lockert Exportbeschränkungen für seltene Erden

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Im Streit um Chinas Exportkontrollen mit Blick auf seltene Erden und Magnete sieht die EU-Handelskammer eine leichte Verbesserung der Lage.

Die europäische Industrie treibt seit Längerem die Sorge um, dass es bei seltenen Erden aus China wegen Exportbeschränkungen zu Engpässen kommen könnte. Jetzt scheint sich die Lage aber zu entspannen ...(Bild:  Mineral Mines)
Die europäische Industrie treibt seit Längerem die Sorge um, dass es bei seltenen Erden aus China wegen Exportbeschränkungen zu Engpässen kommen könnte. Jetzt scheint sich die Lage aber zu entspannen ...
(Bild: Mineral Mines)

Anfang April hatte Peking während des laufenden Zollstreits mit den USA sieben jener wichtigen Metalle mit allgemeinen Ausfuhrkontrollen belegt. Dadurch mussten sich Firmen außerhalb Chinas in einem aufwendigen Antragsprozess den Export der Rohstoffe genehmigen lassen. China ist bekanntlich weltweit der Hauptverarbeiter der betreffenden Rohstoffe. Das Handelsministerium begründete Pekings Vorgehen jüngst damit, dass seltene Erden sogenannte Güter mit doppeltem Verwendungszweck – also für zivile oder militärische Zwecke – sind. Ausfuhrkontrollen dafür seien international deshalb üblich, sagte eine Sprecherin. Die Mitglieder haben immer noch Probleme mit dem Genehmigungsverfahren für Exportlizenzen, sowohl wegen des Zeitaufwands als auch wegen mangelnder Transparenz, so der Kammerpräsident Jens Eskelund. Dies wirke sich negativ auf die Produktionslinien in Europa und anderen Ländern aus. Doch die Zahl der Ausfuhrgenehmigungen für europäische Unternehmen ist gestiegen, teilte die Kammer in Peking nun mit. China habe offenbar den dringendsten Fällen Vorrang eingeräumt, um eine größere Krise zu vermeiden.

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