Cyber Resilience Act & Co.
Was Logistiker zur Cybersecurity wissen müssen

Ein Gastbeitrag von Ingo Unger* 4 min Lesedauer

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Neue EU-Richtlinien und der Cyber Resilience Act verschärfen die Anforderungen an die IT-Sicherheit in Unternehmen. Auch die Logistikbranche muss ihre Systeme und Produkte gegen Cyberangriffe absichern. Lesen Sie hier, was dafür nötig ist.

Neue EU-Gesetze wie der Cyber Resilience Act und NIS-2 nehmen Unternehmen in die Pflicht zum systematischen Schutz ihrer digitalen Infrastruktur.(Bild: ©  AD - stock.adobe.com)
Neue EU-Gesetze wie der Cyber Resilience Act und NIS-2 nehmen Unternehmen in die Pflicht zum systematischen Schutz ihrer digitalen Infrastruktur.
(Bild: © AD - stock.adobe.com)

Cyberangriffe sind in der Logistikbranche keine Seltenheit. Eine aktuelle Studie des Softwareunternehmens Sophos zeigt, dass etwa acht von zehn Unternehmen der Branche bereits von Cyberangriffen betroffen waren. Etwa 40 Prozent der Angriffe zielten nicht auf die eigenen Systeme, sondern auf Schnittstellen zu Geschäftspartnern. Eine große Rolle spielt menschliches Fehlverhalten: 81 Prozent der befragten Unternehmen haben menschliche Fehler oder mangelndes Sicherheitsbewusstsein als großes Risiko erkannt. Hinzu kommt der IT-Fachkräftemangel: Etwa drei Viertel der Unternehmen klagen über fehlendes Personal in der Cybersecurity.

Cybersecurity immer wichtiger in Transport- und Intralogistik

Telematiksysteme, Flottenmanagementlösungen und Logistikplattformen erleichtern den Disponenten die Arbeit, sind aber wie alle IT-Systeme eine Angriffsfläche. Vernetzte Lager- und Fördersysteme sowie autonome Transportfahrzeuge vergrößern sie noch weiter. Die zunehmende Integration von Lagertechnik und ERP-Systemen führt ebenfalls zu neuen Anforderungen an Datensicherheit.