Ein Signal! EU-Verpackungsverordnung gibt Richtung vor

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Die EU hat beschlossen, dass im Verpackungssektor der Materialkreislauf gestärkt werden soll, was mit Rezyklaten geschehen soll. Das sagt die Branche ...

Virginia Janssens, Managing Director von Plastics Europe AISBL, dem Verband der Kunststoffhersteller, zum Abstimmungsergebnis über die EU-Verpackungsverordnung: „Das ist ein wichtiges Signal für die Branche und ein Meilenstein in Richtung Kreislaufwirtschaft.“(Bild:  Plastics Europe)
Virginia Janssens, Managing Director von Plastics Europe AISBL, dem Verband der Kunststoffhersteller, zum Abstimmungsergebnis über die EU-Verpackungsverordnung: „Das ist ein wichtiges Signal für die Branche und ein Meilenstein in Richtung Kreislaufwirtschaft.“
(Bild: Plastics Europe)

Virginia Janssens, Managing Director von Plastics Europe AISBL, dem Verband der Kunststoffhersteller, kommentiert das Ergebnis: „Die Abstimmung im Plenum des Europäischen Parlaments ist ein wichtiger Meilenstein für den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe.“ Die Festlegung von verbindlichen Rezyklateinsatzquoten für Verpackungen sende der Industrie ein klares Signal, dass die Nachfrage nach recycelten Kunststoffen steigen werde, was für Investitionen in neue Recyclingtechnologien und zirkuläres Produktdesign sorgen werde. Ähnliche Maßnahmen müssten nun auch in anderen Kunststoff verarbeitenden Sektoren wie dem Baugewerbe und dem Automobilsektor ergriffen werden, um die Nachfrage nach zirkulären Rohstoffen zu fördern und ein positives Investitions- und Innovationsklima in Europa zu ermöglichen.

Wichtige Grundlage zur Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe

Janssens ergänzt: „Plastics Europe sieht jedoch die Notwendigkeit, sorgfältig zu prüfen, welche Auswirkungen die Mehrwegquoten haben werden, was insbesondere für Transportverpackungen gilt.“ Obwohl die fehlende Materialneutralität das ursprüngliche Ziel der EU-Verpackungsverordnung, Verpackungsabfälle zu reduzieren, untergrabe, unterstütze man die rechtzeitige Verabschiedung der Verordnung. Nun sollte sich der Schwerpunkt auf die sekundären Rechtsvorschriften verlagern, die für eine zügige, praktikable und realistische Umsetzung der Verordnung erforderlich sind. „Wir werden weiterhin eng mit politischen Entscheidungsträgern, Partnern der Wertschöpfungskette und anderen Interessengruppen zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Verordnung erfolgreich umgesetzt wird“, verspricht Janssens. Die EU-Verpackungsverordnung stelle aber eine wichtige Grundlage für die Beschleunigung der Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen dar.

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