Joint Venture Fraport und Dakosy wollen Luftfracht optimieren

Quelle: Fraport 2 min Lesedauer

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Das Softwarehaus Dakosy und der Flughafenbetreiber Fraport gründen die Allivate GmbH, an der beide Gesellschafter zu 50 Prozent beteiligt sind. Lesen Sie, warum ...

In Frankfurt werden bald einige Workflows in Sachen Luftfrachtabwicklung durch digitales Know-how vereinfacht. Denn Fraport und Dakosy haben dazu das Joint Venture Allivate GmbH gegründet.(Bild:  Fraport)
In Frankfurt werden bald einige Workflows in Sachen Luftfrachtabwicklung durch digitales Know-how vereinfacht. Denn Fraport und Dakosy haben dazu das Joint Venture Allivate GmbH gegründet.
(Bild: Fraport)

Der Kern des Gemeinschaftsunternehmens zwischen Dakosy und Fraport ist der Betrieb, der Aufbau und die Weiterentwicklung von Cargo-Community-Systemen für die Luftfracht. Damit wollen die beiden Partner die Digitalisierung von Luftfrachtprozessen sowohl am Flughafen Frankfurt als auch international weiter vorantreiben, heißt es genauer. Als Geschäftsführer sind Martina Schikorr (Fraport) und Dirk Gladiator (Dakosy) benannt.

Allivate fungiert als zentraler Ansprechpartner

Ziel des Zusammenschlusses sei es insbesondere, das gemeinsam etablierte Cargo-Community-System „Fair@Link“ weiterzuentwickeln. Die Gründung von Allivate kann als ein starkes Bekenntnis von Fraport zum Cargo-Geschäft verstanden werden. Darin sieht Schikorr eine Signalwirkung: „Eine funktionierende digitale Infrastruktur ist das Must-have für jeden modernen Cargo-Hub.“ So will man das beste „Cargo Community“-System anbieten, damit die Prozesse reibungsloser, schneller und unkomplizierter ablaufen. Über 1.000 involvierte Unternehmen erhielten so das Commitment, außer Dakosy auch Fraport als verbindlichen Partner für die digitale Infrastruktur an ihrer Seite zu haben. Und mit Allivate steht laut Schikorr dann ein zentraler Ansprechpartner vor Ort parat.

Diese Synergien entwickeln sich aus dem Zusammenschluss

Fraport bringt sein umfassendes Flughafen-Know-how sowie seine Funktion als neutrales Bindeglied zur lokalen Cargo Community und den Behörden mit ein. Und Dakosy verfügt über eine weitreichende IT-Expertise rund um das Frachthandling und die Zollabwicklung. Hinzu kommt die langjährige Erfahrung in der Entwicklung, dem Betrieb und technischen Support des Cargo-Community-Systems „made in Germany“. Für Gladiator etwa gehören die Prozesse der Luftfrachtabwicklung und der digitalen Infrastruktur untrennbar zusammen: „Wir bündeln unsere Kräfte und können dadurch Innovationen und digitale Möglichkeiten schneller auf den Markt bringen.“ Eine wichtige Rolle spiele hierbei die aktive Rolle der Cargo-Community in Frankfurt, mit der man alle digitalen Prozesse entlang der Supply Chain gemeinsam entwickeln will.

Drei Bereiche in Frankfurt werden zuerst digital optimiert

Am Standort Frankfurt heben die Partner die Digitalisierung mit dem Cargo-Community-System und seiner umfassenden Datenbasis bereits auf die nächste Stufe, wie man betont. Gladiator und Schikorr haben nämlich gleich drei konkrete Bereiche identifiziert, in denen die Prozesse weiter beschleunigt und optimiert werden können: So sollen die zollrechtlichen Anforderungen noch komfortabler umgesetzt, der Digitalisierungsprozess bei der landseitigen Anlieferung und Abholung weiter erschlossen und die E-Commerce-Funktionalitäten noch stärker automatisiert werden.

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