Schiffsverkehr

Grünes Licht für Wasserstraße „Canal Seine-Nord Europe“

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Binnenschiffsverkehr auf der Nord-Süd-Achse vervierfachen

Mit seinen vier Industrie- und Logistikplattformen verbessert der Kanal die Attraktivität sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Gebiete, die am Wasserstraßennetz angeschlossen sind und unterstützt so die wirtschaftliche Entwicklung sowie einen konkurrenzfähigen und nachhaltigen Güterverkehr gleich vor der Haustür der Produktionsstätten und Absatzgebieten in Nordfrankreich und -europa.

Mit der Inbetriebnahme des Kanals könne der Binnenschiffsverkehr auf der Nord-Süd Achse vervierfacht und auf dem gesamten französischen Wasserstraßennetz verdoppelt werden. Dies komme den Industrie- und Logistikzweigen zu Gute, die den neuen Verkehrsweg in großem Umfang nutzen und sich am Flusskorridor zwischen Le Havre und Lille ansiedeln werden.

Die Einsparungen von Transportkosten sowie die Umweltvorteile (geringerer Einsatz fossiler Energien, Reduzierung der Luftverschmutzung, der Lärmbelästigung, der Überlastung der Straßen) werden insgesamt auf 10 Mrd. Euro geschätzt.

Veranstaltung auf der Transport Logistic

Bei der Veranstaltung wurde das Bauprojekt Seine-Nord Europe von François Soulet de Brugière, Geschäftsführer der Französischen Hafenvereinigung (Union des Ports de France), vorgestellt. Elias Zaroui (Business Development Manager für Bayern, Invest in France Agency), referierte über Frankreichs Transport- und Logistikindustrie und ihre Key-Player.

Ein weiteres Themenfeld war die Verkehrsinfrastruktur rund um den Ballungsraum Paris. Verdeutlicht wurde dies am neuen Luftfracht-Konzept „Hubstart“. Referent war David Kem (Cargo Marketing & Operational Manager, Paris Charles de Gaulle Airport). Moderiert wurde das Experten- und Pressegespräch von Patrick Bouchez, Präsident des französischen Transport- und Logistikverbands TLF.

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