Medizintransporte Hellmann leistet Dienst für die Bundeswehr

Redakteur: Volker Unruh

Hellmann Worldwide Logistics wird ab dem 1. November 2009 im Auftrag des Bundesamtes für Wehrverwaltung (BAWV) den bundesweiten Transport von Blutprodukten, medizinischem Probenmaterial und kühlpflichtigen Arzneimitteln für das Logistikzentrum der Bundeswehr (LogZBw) übernehmen.

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Der Auftrag sieht Kurierfahrten zu bundesweiten Abhol- und Anlieferungsstellen vor. Da Blutprodukte und Arzneimittel meist zeitkritisch sind, muss die Verfügbarkeit der Dienstleistung rund um die Uhr gewährleistet sein.

Haus-Haus-Kuriertransporte mit persönlicher Übergabe

Die Zustellung der Bundeswehrsendungen erfolgen als Haus-Haus-Kuriertransporte mit persönlicher Übergabe beim Empfänger. Karl Engelhard, Generalbevollmächtigter von Hellmann Worldwide Logistics, zeigt sich erfreut, dass sein Unternehmen die Bundeswehr nun auch im Bereich der medizinischen Transporte unterstützen wird.

Mit der Übernahme dieser Transporte erweitert Hellmann das Spektrum der Logistikdienstleistungen, die für die Bundeswehr abgewickelt werden. Das Portfolio reicht von Beratungsdienstleistungen für das LogZBw über tägliche nationale und internationale Transporte bis hin zur Umsetzung und dem Betrieb von komplexen Supply-Chain-Management-Projekten.

Transporte von der Socke bis zum Sattelauflieger

Bereits seit August 2002 versorgt Hellmann als Mitgründer und Gesellschafter der LHBw Bekleidungsgesellschaft, einer Public-Private-Partnership zwischen dem Bund, dem amerikanischen Hersteller von Arbeits- und Schutzbekleidung Lion Apparel und Hellmann, die Soldaten mit persönlicher Schutzausrüstung und Bekleidung.

Außerdem erhielt das Kompetenz-Center Bundeswehr von Hellmann in Bremen im letzten Jahr den Rahmenvertrag „Nachtsprung“, der den deutschlandweiten Transport von Wechselbrücken und Sattelauflieger zwischen Bundeswehrdepots beinhaltet.

Temperatursensible Fracht wird ständig überwacht

Die nun gewonnenen Medizintransporte müssen bei Temperaturen zwischen +2 und +8 °C transportiert werden. Maximal zwei Stunden nach Abruf erfolgt im Notfall die Abholung der Sendungen durch Hellmann. Neben der Einhaltung der Sicherheitsauflagen der Bundeswehr gehört auch die Transportverfolgung zu den geforderten Leistungen.

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