Maschinenbau

Homogene Software-Umgebung sorgt für reibungslose Zusammenarbeit

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Eine weitere wichtige Anwendung sind die 3D-CAD-Software Unigraphics NX 4 von Siemens und das daran angeschlossene Teamcenter, ein Produktdatenmanagement-System (PDM-System). Bei der Office-Software fuhr Knoll in der Vergangenheit zweigleisig: In der Verwaltung kam Microsoft Office bereits an denjenigen Arbeitsplätzen zum Einsatz, die häufig mit externen Systemen Daten austauschen mussten. Jeder neu angeschaffte PC wurde in den vergangenen Jahren mit der jeweils aktuellen Office-Version ausgerüstet. Auf den neuesten Rechnern läuft deshalb Microsoft Office Standard 2007.

In der Produktion kam Openoffice zum Einsatz

Die Computerarbeitsplätze in der Produktion hingegen waren komplett mit der Open-Source-Software Openoffice.org in den Versionen 1.x und 2.x ausgestattet. Alles in allem gibt es bei Knoll etwa 250 PC-Arbeitsplätze, auf der Mehrzahl dieser Rechner lief Openoffice.org. Doch diese heterogene Lösung brachte Probleme mit sich: „Der große Nachteil von Openoffice.org ist, dass kaum Schnittstellen zu anderen Programmen vorhanden sind“, beklagt Straub. Das betraf bei Knoll zum einen das Archivsystem: „Easy Archiv bietet Funktionen, Add-ons und Plug-ins, die ausschließlich mit Microsoft Office laufen“, so der IT-Leiter.

Ähnlich sah die Situation bei dem Zusatzpaket ELC aus. Dieses Programm definiert Workflows, damit sich Dokumente und Informationen papierlos und automatisiert weitergeben lassen. Auch dem CAD-Paket, das bei Knoll im Einsatz ist, fehlte eine Schnittstelle zu Openoffice.org. Das hatte unter anderem zur Folge, dass sich keine direkte Anbindung von Calc, der Tabellenkalkulation von Openoffice.org, realisieren ließ.

Schnelle Amortisation der Neuinstallation

Bevor Straub und seine Kollegen eine neue Software anschaffen, wird das Programm auf Herz und Nieren geprüft. Erst nachdem sich 2007 Microsoft Office System im Zusammenspiel mit den Businessapplikationen bewährt hatte, folgte der nächste Schritt: die Kalkulation von Kosten und Nutzen. Nach Beratungen mit der Friedrichshafener Niederlassung der Bechtle GmbH & Co. KG, einem Microsoft Gold Certified Partner, entschied sich Knoll für einen Enterprise-Agreement-Vertrag, der 250 Lizenzen für das Office-Paket umfasste.

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