Flurförderzeuge Hybridstapler von Still versorgt sich selbst mit Energie
Bei einer Einsatzdauer von 1500 Betriebsstunden pro Jahr amortisiert sich die höhere Investition für den Stapler RX 70 Hybrid laut Still in weniger als zwei Jahren. Die Hybridstapler, die zur Cemat 2011 vorgestellt werden, haben eine Nenntragfähigkeit von 3,0 und 3,5 t und wurden weiterentwickelt auf Basis des Dieselstaplers RX 70.
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Der Dieselstapler RX 70 zeichnet sich nach Angaben von Still bisher auch durch den niedrigsten Energieverbrauch seiner Klasse aus. Die nun verfügbare Hybridtechnik senkt den Kraftstoffverbrauch je nach Einsatzfall weiter um bis zu 15%. Dabei nutzt der Hybridstapler Energie, die beim Abbremsen aus der Bewegungsenergie zurückgewonnen wird. Sie wird zwischengespeichert und beim nächsten Beschleunigen wieder nutzbringend eingesetzt.
Leiser Staplerbetrieb mit weiniger Verbrauch
Ein weiterer Vorteil sei, dass der RX 70 Hybrid leiser stapelt und statt 44 kW benötigt der Hybridstapler nur noch einen 36-kW-Dieselmotor – bei gleicher Umschlagleistung. Antriebs- und Hubbewegungen werden nach Angaben des Herstellers intelligent geregelt – unterstützt durch eine elektrisch verstellbare Hydraulikpumpe.
Durch die Unterstützung aus dem Speicher wird der Verbrennungsmotor beim Beschleunigen um rund 30% entlastet. Die Drehzahl des Verbrennungsmotors beim Beschleunigen werde durch den Beitrag des Elektromotors etwa um 6% reduziert. Der ideale Einsatz des Hybridstaplers liegt laut Hersteller in Branchen, in denen häufige Brems- und Beschleunigungsvorgänge erforderlich sind.
Still auf der Cemat 2011: Pavillon P35
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