Yard-Management Immer die beste Option für jeden Ladevorgang auf dem Werksgelände
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Trotz der hohen Komplexität organisieren viele Automobilzulieferer ihre Lieferprozesse noch ohne IT-Unterstützung. Doch selbst erfahrene Disponenten können im hektischen Tagesgeschäft nicht alle Randbedingungen gleichzeitig berücksichtigen und dann in Sekundenschnelle die richtigen Entscheidungen treffen. Inform nennt fünf Schritte, wie intelligente Software zu einer effizienten Hoflogistik führt.
Staus vor den Werkstoren und auf dem Werksgelände können sich Automobilzulieferer nicht mehr leisten. Denn sie sind Knotenpunkte zweier immer komplexer werdender Lieferketten: Zum einen benötigen die Zulieferer zum richtigen Zeitpunkt die Werkstoffe für die Produktion ihrer Bauteile. Zum anderen sind sie Teil eines engmaschigen Liefernetzwerks der Automobilhersteller: Ein Motor überquert zum Beispiel auf seinem Weg zur Endmontage bis zu 15 Ländergrenzen quer durch Europa und durchläuft dabei gut 100 Arbeitsschritte. Jeder Lastwagen, der mit den nötigen Bauteilen in einer Warteschlange steht, bremst die Abläufe. Abhilfe schafft eine Softwarelösung mit intelligenten Optimierungsalgorithmen, die den Zustrom der Lkw reguliert und deren Aufenthalt auf dem Werksgelände flexibel und effizient steuert. Automobilhersteller wie VW, Audi, Seat, BMW, Daimler und Rolls Royce organisieren ihr Yard-Management bereits mit der intelligenten Softwarelösung Syncrosupply des Aachener Optimierungsspezialisten Inform. Insgesamt steuert dessen Lösung täglich mehr als 300.000 innerbetriebliche Transporte und über 25.000 Lkw-Anfahrten an Industriebetriebe.
Ohne Echtzeitüberblick sind Staus und Wartezeiten vorprogrammiert
Viele Autozulieferer behelfen sich allerdings noch mit Papierlisten und Excel-Tabellen. Da sind Staus und Wartezeiten gerade während der Stoßzeiten am frühen Vormittag und in den Mittagsstunden häufig unvermeidlich. Oft ist zwar bekannt, an welchem Tag welche Fracht zu erwarten ist, aber wann genau ist meist unklar. Schließlich sind Verspätungen und Verzögerungen für Lkw-Fahrer auf Deutschlands Autobahnen keine Seltenheit. Wenn der Lkw-Fahrer das Werk endlich erreicht hat, muss er sich meist zunächst beim Pförtner melden, um dort seinen Fahrzeugbegleitschein ausgestellt zu bekommen. Pförtner und Verlademeister stehen dann in ständigem telefonischen Kontakt, um die jeweilige Lieferung an eine freie Ladestelle auf dem Werksgelände zu vermitteln. Zugleich müssen sie versuchen, kostspielige und unproduktive Standzeiten möglichst zu vermeiden. Mit Telefon und Excel-Tabellen fehlt jedoch häufig bereits der Überblick, wo sich im Moment welcher Lkw mit welcher Fracht auf dem Werksgelände befindet. Staus und Wartezeiten inklusive Standgeldzahlungen sind die Folge.
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