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ISO beruft AIM zur RFID-Registrierstelle

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Generische und spezifische Vatiante verfügbar

Der Standard beschreibt zwei Varianten des RFID-Emblems: die generische Variante mit dem Schriftzug „RFID“ und die spezifische Variante mit einem alphanumerischen zweistelligen Code, der auf die Merkmale des betreffenden RFID-Tags verweist. Die über 40 möglichen Codes sind in einer Tabelle enthalten, die Bestandteil des Standards ist. So bedeutet der Code „E5“: RFID-Tag – 860-960 MHz – ISO/IEC 18000-63 – EPC-Global – GIAI (Global individual Asset Identifier). Das ISO/IEC-Dokument wurde aus dem ursprünglichen AIM-Dokument zum RFID-Emblem entwickelt und ersetzt dieses.

Das offizielle Dokument über ISO/IEC 29160 kann über AIM als ISO Global Reseller zum Preis von 120 Dollar über das Internet bezogen werden.

Europäisches RFID-Zeichen ist beschlossene Sache

Auch die europäische Empfehlung für den RFID-Datenschutz vom Mai 2009 verlangt ein RFID-Zeichen. Deswegen hat die Europäische Kommission in Brüssel veranlasst, dass ein europäisches RFID-Zeichen – „RFID Sign“ – ausgearbeitet und von den europäischen Standardisierungsorganisationen CEN, Cenelec und ETSI bereitgestellt wird.

Die europäische Variante enthält das generische ISO/IEC-RFID-Emblem und zusätzlich zwei Textzeilen: den Namen des Betreibers der RFID-Anwendung, in der die RFID-Daten verarbeitet werden, und eine Hotline-Telefonnummer oder -Internetadresse, unter der interessierte Personen (Konsumenten und andere) Informationen darüber abrufen können, wie personenbezogene RFID-Daten verwendet und deren Missbrauch verhindert wird. Solche Dokumente sollen Unternehmen im Rahmen von Datenschutzfolgeabschätzungen (Privacy Impact Assessments – PIA) erstellen.

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