Jetzt macht was! IWF fordert mehr Investitionen von Deutschland

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Bundesregierung angesichts der schwächelnden deutschen Wirtschaft in der Pflicht ...

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht sich in der Pflicht, an Deutschland zu appellieren, dass mehr investiert werden sollte. Denn es gibt einige „Baustellen“ hierzulande, die zu beseitigen sind.(Bild:  I. Cheimer)
Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht sich in der Pflicht, an Deutschland zu appellieren, dass mehr investiert werden sollte. Denn es gibt einige „Baustellen“ hierzulande, die zu beseitigen sind.
(Bild: I. Cheimer)

Die öffentlichen Investitionen sollten in Deutschland höher ausfallen. Denn es gehöre zu den Ländern mit den niedrigsten öffentlichen Investitionsquoten unter den Industrieländern, wie der IWF kommentiert. Bürokratische Hürden müssten demnach abgebaut und Verwaltungsaufwand in der Wirtschaft reduziert werden. Auch müsse der schrumpfenden Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter entgegengewirkt werden. Unter anderem damit, dass man Frauen vermehrt in Vollzeitjobs bringen sollte.

Deutschland wächst langsamer als gedacht

Dafür sollten Kinderbetreuung und Altenpflege weiter ausgebaut werden, wie der IWF anmerkt. Der Internationale Währungsfonds hatte seine Prognose für die Bundesrepublik zuletzt nämlich nach unten korrigiert. Im kommenden Jahr werde die deutsche Wirtschaftsleistung demnach nur um 0,8 Prozent wachsen und damit um 0,5 Prozentpunkte weniger als noch im Juli vorhergesagt. Europa insgesamt setze seine wirtschaftliche Erholung zwar fort, bleibe jedoch unter seinen Möglichkeiten. Für 2025 prognostiziert der IWF ein Wachstum von 1,2 Prozent in der Euro-Zone.

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