Die kontaktlose Energieübertragung gehört in der Industrie längst zu den Grundpfeilern einer modernen Produktion. SEW-Eurodrive ist mit Movitrans einer der führenden Anbieter dieser Technologie für den industriellen Einsatz. Was hinter der Erfolgsgeschichte steckt und was die Zukunft bringt, erfahren Sie hier.
Mobile Systeme aus dem Maxolution-Lösungsportfolio von SEW-Eurodrive ermöglichen neue Lösungen in Produktion und Logistik für alle Branchen.
(Bild: SEW-Eurodrive)
Seit über zwei Jahrzehnten hat SEW-Eurodrive mit Movitrans Lösungen für die kontaktlose Energieübertragung im Programm. Eine Erfolgsgeschichte, die laut Dr. Hans Krattenmacher, Geschäftsführer „Innovation Mechatronik“ bei SEW-Eurodrive, auf die Werte von SEW-Eurodrive zurückgeht. „Wir haben eben nicht nur Produkte und Komponenten auf den Markt gebracht, wie es gerade viele Start-ups tun. Sondern wir bieten Komplettpakete aus einer Hand. Außerdem betreuen wir den Kunden von Anfang an“, erklärt der Geschäftsführer. Das beginnt bei der Auslegung, wo der Kunde aus verschiedenen Systemen seine Lösung anhand seiner Anforderungen aussuchen kann. Im Portfolio sind sowohl die verschiedenen Installationssysteme wie auch die richtigen Geräte verfügbar, sodass sich ein perfekt aufeinander abgestimmtes System zusammenstellen lässt. Sollte Support nötig sein, ist Personal vorhanden, das zu jeder Zeit helfen und unterstützen kann.
Auch mit Movitrans steht ein System zur Verfügung, das perfekt aufeinander abgestimmt ist in allen Anwendungsfeldern – von der Installation über die Inbetriebnahme, bis hin zum Betrieb.
Aufgabe des Kunden mit Innovation und Systemgedanken lösen
Was macht SEW-Eurodrive generell anders als andere? Movitrans ist nur ein Beispiel. Es gibt unzählige Hersteller von Getriebemotoren und trotzdem kaufen die Kunden bei SEW-Eurodrive. „Ich glaube, wir haben unsere Werte, die wir unseren Kunden mit den Standardprodukten anbieten, konsequent auf Movitrans übertragen. Und das, in dem wir einerseits mit Innovation und andererseits mit einem Komplettansatz unseren Kunden helfen, ihre Aufgaben zu lösen“, so Krattenmacher.
Diese Aufgaben sind auch nicht zwingend in der Fabrikhalle zu finden. Beim Einsatz der Technologie wird nicht mehr zwischen Intralogistik und der urbanen Logistik unterschieden. Die mobilen Systeme wurden zwar zunächst für den industriellen Gebrauch entwickelt, sie finden nun aber entsprechend modifiziert ihren Weg ins städtische Umfeld. Wahrscheinlich werden sich die bisherigen Grenzen aufweichen, sodass Dinge zum Teil ineinander übergehen.
Robuste Antriebskomponenten für innen und außen
Wenn die Grenzen zwischen Außen- und Inneneinsatz verschwimmen, müssen allerdings auch die Komponenten dafür geeignet sein. Und hier gehört SEW-Eurodrive zu einem der wenigen Anbieter, deren Komponenten diese Anforderungen erfüllen. Die Movitrans-Komponenten sind für Minustemperaturen qualifiziert, sodass sie bei anhaltenden Wintertemperaturen um -20 °C, manchmal auch um -25 °C betrieben werden können. Das macht sie zudem geeignet für den Einsatz in Tiefkühlhäusern.
Bei der reinen Industrie-Elektronik und dem Einsatz im Innenbereich genügen die Toleranzen für eine Umgebungstemperatur von 0 °C bis 40 °C. Ob die heutzutage im Markt verbreitete Auslegungsgrenze bis 40 °C zukünftig tatsächlich noch valide ist, wird sich zeigen angesichts extremer Hitzeperioden im Sommer. Movitrans alleine löst dieses Thema noch laut Krattenmacher noch nicht, weil die damit verbundene Mobilität Teil einer anderen Art der Infrastruktur ist – inklusive dezentraler Energieerzeugung, auf der auch die Energiewende beruht. Das heißt, das Erreichen der Netzstabilität und einer stabilen Infrastruktur wird einfach anders stattfinden, als wir es heute kennen. Und da hilft Movitrans, eine stabile und moderne energetische Infrastruktur aufzubauen.
Mit Movitrans mobile Systeme realisieren
Ob in Transportsystemen, Regalbediengeräten, Elektrohängebahnen oder Sortern: mit kontaktloser Energieübertragung lassen sich größere Strecken ohne hinderliche Installationen überbrücken oder Energie punktuell in einen Batterie- oder Kondensatorspeicher übertragen. SEW-Eurodrive hat unter dem Namen Movitrans Lösungen geschaffen, mit denen Anlagenbetreiber mobile Systeme umsetzen können – kabellos, sauber und leise. Die Energieübertragung erfolgt kontaktlos über einen Luftspalt. Bei Movitrans line fährt die Steckdose quasi mit. Aufgrund der Berührungsfreiheit lassen sich Geschwindigkeiten von über 10 m/s realisieren. Mit Movitrans spot sind die Fahrzeuge unabhängig von festen Strecken oder Linienleitern und können sich autonom und frei im Raum bewegen. Für das induktive Aufladen ihrer Energiespeicher wird nur ein stationärer Haltepunkt über einer Feld-Ladeplatte benötigt.
Inzwischen entwickelt SEW-Eurodrive das Movitrans-System weiter und treibt mit dem Automatisierungsbaukasten Movi-C die Integration von allen Komponenten weiter voran. Dazu gehört auch das Einbinden in vernetzte Systeme. Hier lassen sich auch Energie und Leistung insgesamt besser managen. So stellt man Energie beispielsweise nur dann zur Verfügung, wenn sie tatsächlich gebraucht wird. Außerdem sollen sich schon in den nächsten zehn Jahren die SEW-Geräte komplett in vernetzten Systemen zurechtfinden. Beides erfordert die Digitalisierung des Produktportfolios. „Wir gestalten unsere Produkte und Lösungen und damit auch unser Movitrans so, dass es in der vertikalen Digitalisierung voll umfänglich einsetzbar ist. So öffnen wir die Tür für ein absolut modernes, auf Zukunft ausgerichtetes System, das den Green Deal unterstützt und das sich gleichzeitig konsequent in digitalen Umgebungen zurechtfindet“, erklärt Krattenmacher.
Stand: 08.12.2025
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Grundvoraussetzung für die Vernetzung und Digitalisierung ist zum einen die energetische Vernetzung, wie sie mit Movitrans betrieben wird, und zum anderen aber auch die kommunikative Vernetzung. Hat man beides erreicht, dann sind laut Krattenmacher alle Werkzeuge beisammen, um daraus Produkte und Lösungen vielfältigster Art für ebenso vielfältige Anwendungen zu realisieren. „Denken wir an eine Stecker behaftete Infrastruktur, also einer Stromversorgung und Datenübertragung via Kabel und Stecker: Hier ist immer ein Eingreifen des Menschen notwendig. An dieser Stelle stehen wir auch heute in der Elektromobilität. Wir haben aber inzwischen das Internet der Dinge. Dabei kommt es im Wesentlichen auf eine 24/7-Verfügbarkeit an. So etwas kann ich nur realisieren, indem ich Technologien installiere, die Systeme ohne Eingriff des Menschen funktional halten.“
Kontaktlose Energieversorgung geht einher mit berührungsfreier Datenübertragung
Es geht ja also nicht nur um die kontaktlose Energieversorgung, sondern letztendlich auch um eine ebenso berührungsfreie Datenübertragung. Es wäre natürlich ein wenig grotesk, wenn die Energie berührungslos übertragen wird, dann aber parallel für die Kommunikationsübertragung ein Stecker nötig ist. Deswegen will SEW-Eurodrive auch bei der Kommunikationsübertragung neben dem bekannten System noch vielfältige neue Arten an Systemen schaffen. Somit wird sich im Hinblick auf die Infrastruktur noch einiges tun. Doch am Ende ist die Infrastruktur immer eine Einheit aus Energie und Kommunikation. Diese beiden Dinge sind die Grundvoraussetzung für die moderne Logistik.
Um diese Grundvoraussetzungen zu erfüllen, müssen einfache, flexible, adäquate, vor allem aber auch robuste Lösungen vorhanden sein. Und gerade was den letzten Punkt angeht: dafür ist SEW-Eurodrive bekannt. Was seit Jahrzehnten erprobt wurde, damit Verfügbarkeit und Funktion sichergestellt sind, muss nun auf die neuen Technologien übertragen werden. Denn nur, wenn dort ein gleiches Level an Verfügbarkeit und Robustheit vorhanden ist, wächst auch die Akzeptanz beim Anwender. Für Krattenmacher ist deshalb klar: „Daher liegt hier unser Schwerpunkt. Das, was wir machen, muss so robust sein, dass es sicher und zuverlässig funktioniert.“