Kartonhandling Karton-Depalletierung per Roboter und KI

Quelle: Sick 1 min Lesedauer

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Mit Palloc, einem Roboterführungssystem für die „Pallet Content Localization“ zeigt Sick eine KI-gestützte, adaptive Lokalisierungsmöglichkeit für die automatische Depalettierung mit Robotern.

Mit Palloc von Sick steht nun ein Roboterführungssystem zur Verfügung, das fast jede Art von Kartons erkennen kann, damit der Roboter die Kartonagen sicher erkennen, greifen und handhaben kann.(Bild:  Sick)
Mit Palloc von Sick steht nun ein Roboterführungssystem zur Verfügung, das fast jede Art von Kartons erkennen kann, damit der Roboter die Kartonagen sicher erkennen, greifen und handhaben kann.
(Bild: Sick)

Manuell, konventionell oder robotergestützt – nicht selten kommen mehrere Konzepte bei einem Palettiervorhaben in Frage, um den reibungslosen Übergang von Waren von der Anlieferung zum Versand oder zur weiteren Verarbeitung sicherzustellen, wie Sick sagt. Eine wesentliche Rolle spielten Roboterleitsysteme in Verbindung mit smarten Kamerasystemen, künstliche Intelligenz (KI) und Deep-Learning-Funktionen, die zum einen Logistik- und Produktionsprozesse beschleunigten und zum anderen die monotone Belastung für Mitarbeitende erheblich reduzieren könnten. Das Roboterleitsystem Palloc kombiniert dazu eine 3D-Stereo- und Farbbilderfassung sowie seine browserbasierte Bedienoberfläche. Deshalb sei es das zukunftssicherste Leitsystem für Roboter, das es derzeit gebe Denn einmal ist die Sensorapp des neuronalen Netzwerks direkt in die Kamera integriert. Und das smarte Stand-Alone-System kann über Ethernet TCP/IP nahtlos in die Steuerung jedes Industrieroboters implementiert werden, was auch für Cobots gilt, wie Sick betont.

Fast alle Kartontypen können sicher gegriffen werden

Das Roboterleitsystem Palloc von Sick erlaube es, nahezu unbegrenzte Varianten von gestapelten Kartons auf Paletten zu lokalisieren und so die Positionskoordinaten eines jeden Kartons für eine zuverlässige und griffsichere Roboterbedienung bereitzustellen. Die 3D-Snapshot-Kamera des Systems kann am Robotergreifer oder über dem Erfassungsbereich flexibel montiert werden. So könnten auch kleinste Merkmale sicher erkannt werden, was dann unabhängig von der Höhe der obersten Lage der zu kommissionierenden Kartons klappe. Die Kamera liefert bis zu 30 vollbildliche und hochaufgelöste Farbaufnahmen und 3D-Bildpaare pro Sekunde. Diese 3D-Werte, die automatisch mit den Kontrastwerten der Farbdaten verrechnet werden, sorgen laut Sick dafür, dass Konturen, Kanten und Schichthöhen von Packstücken sehr präzise und reproduzierbar erfasst und vermessen werden. Dem vorinstallierten neuronalen Netz sind im Übrigen bereits werksseitig eine Vielzahl von Kartontypen unterschiedlicher Größe, Farbe, Design und Bedruckung antrainiert. Bei Bedarf könnten über die benutzerfreundliche KI-Tool-Suite von Sick – beispielsweise dem Sick-Webservice d-Studio zum Training neuronaler Netze – jederzeit neue Kartonvarianten hinzugefügt werden.

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