Zahlen 2025 KEP-Branche zeigt sich resilient

Von Bundesverband Paket und Expresslogistik e. V. 2 min Lesedauer

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Der KEP-Markt wächst trotz globaler Unsicherheiten weiter. Marten Bosselmann, Vorsitzender des BPEX spricht von einem „stabilen Wachstumspfad“. In einer Pressekonferenz präsentierte er gemeinsam mit Klaus Esser, dem Autor der KEP-Studie 2025, Branchenzahlen und Trends.

V.l.n.r.: Dr. Klaus Esser (Autor der KEP-Studie 2025, KE-Conslut Kurte & Esser GbR), Marten Bosselmann (Vorsitzender, Bundesverband Paket- und Expresslogistik), Heike Hoffert (Leiterin Kommunikation, Bundesverband Paket- und Expresslogistik).(Bild:  BPEX/ Frank Nürnberger)
V.l.n.r.: Dr. Klaus Esser (Autor der KEP-Studie 2025, KE-Conslut Kurte & Esser GbR), Marten Bosselmann (Vorsitzender, Bundesverband Paket- und Expresslogistik), Heike Hoffert (Leiterin Kommunikation, Bundesverband Paket- und Expresslogistik).
(Bild: BPEX/ Frank Nürnberger)

Der Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX) hat in einer Pressekonferenz die Branchenzahlen für das Geschäftsjahr 2024/2025 vorgestellt und eine vorsichtige Prognose für die kommenden Jahre gegeben.

Im vergangenen Jahr wuchs der Kurier-, Express- und Paketmarkt (KEP) weiter. Das Sendungsvolumen stieg insgesamt um 115 Millionen auf rund 4,29 Milliarden. Das entspricht einem Plus von 2,8 Prozent. Der Gesamtumsatz steigt um 4,1 Prozent auf rund 27,6 Mrd. Euro. Damit bleibt die Paketbranche trotz der schwierigen Entwicklung der Weltwirtschaft auf einem stabilen Wachstumspfad. 2024 arbeiteten rund 266.300 Menschen in der Paketbranche. Das sind 5.800 oder 2,2 Prozent mehr Beschäftigte als im Vorjahr.

Was ist die KEP-Studie 2025?

KEP-Studie 2025 beleuchtet die wesentlichen Trends bis 2030

Die KEP-Studie erscheint seit 2004 jährlich und wird von der KE-Consult Kurte & Esser GbR im Auftrag des BPEX erstellt. Sie zeigt ein aktuelles und umfassendes Bild der Marktentwicklung, der Trends und der wirtschaftlichen Bedeutung der gesamten KEP-Branche in Deutschland. In einem Sonderkapitel beleuchtet die KEP-Studie 2025 die maßgeblichen Trends der Branche bis 2030. Im Fokus liegen insbesondere die Out-of-Home-Zustellung, der internationale Handel sowie E-Commerce, Investitionen in Cyber- und physische Sicherheit und die künftigen Anforderungen an das Berufsprofil der Zustellerinnen und Zusteller.

Verschiebungen in B2B und B2C

Durch die Zuwächse im Online-Handel legt laut Ergebnissen der KEP-Studie 2025 vor allem das Privatkundengeschäft 2024 weiter zu. Die B2C-Sendungen stiegen um 5,5 Prozent und machen inzwischen 60 Prozent aller KEP-Sendungen aus. Das Sendungsvolumen der B2B-Sendungen (Versand von Unternehmen zu Unternehmen) sank dabei um 1,6 Prozent. Das führen die Macher der Studie vor allem auf die schwache Binnenkonjunktur und -nachfrage zurück. Die unterschiedliche Entwicklung der Marktsegmente im Jahresverlauf 2024 zeigt zudem, dass die Paketbranche von der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Weltlage nicht verschont geblieben ist.

Auch die Politik muss liefern. Das heißt weniger Bürokratie und Regulierung sowie praxisnahe Vorgaben und sinnvolle Berichtspflichten.

Marten Bosselmann, Vorsitzender BPEX

2030 sind rund 5,19 Mrd. Sendungen möglich

Treffen die Prognosen ein, ist bis 2030 mit einem Sendungsvolumen von insgesamt 5,19 Milliarden Sendungen zu rechnen. Das entspräche einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 3,2 Prozent. Bereits 2029 könnte die Anzahl der transportierten KEP-Sendungen laut Studie die 5-Milliarden-Marke knacken.

„Das robuste Wachstum von fast drei Prozent ist Ausdruck einer Branche, die sich weiterentwickelt – mit smarten Lösungen, neuen Technologien und einem feinen Gespür für das, was Kundinnen und Kunden heute erwarten: Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und zunehmend auch Nachhaltigkeit. Um weiterhin Wachstum zu ermöglichen, muss auch die Politik liefern“, fordert Marten Bosselmann, Vorsitzender des BPEX.

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