Wiegen Lagertechnik und Inventur in die Waagschale geworfen
Zu seinem ersten Logimat-Auftritt präsentiert der Wiegetechnik-Spezialist Digi Sens aus Murten (CH) sein Lagersystem „E-nventory“, das sich von herkömmlichen Ansätzen dadurch unterscheidet, dass die Bestände permanent gemessen werden. Dafür sind alle Lagerpositionen mit digitalen Präzisions-Waagen ausgestattet, die mit einem zentralen Server kommunizieren. Jede Einlagerung oder Entnahme werde vom System erkannt, wie es heißt.
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Auf der Basis von Mindestbeständen und Wiederbeschaffungszeiten verwaltet Enventory das Teilelager weitgehend autonom. Enventory ermögliche es, so Digi Sens, die kapitalintensiven Angstbestände herunterzufahren. Dabei könne Liquidität in Größenordnungen von oft mehr als 20% frei werden.
Stopp für Produktionsstopps durch Fehlbestände
Wie Vertriebsleiter Jürg Härtli mitteilt, sucht Digi Sens auf der Logimat 2011 besonders den Kontakt zu Unternehmen mit einer stark auftragsbezogenen Arbeitsweise. Denn überall dort, wo nicht von langer Hand geplant werden könne, würden sich die Vorteile des Systems als besonders nutzbringend erweisen.
Unternehmen die mit Enventory arbeiteten, würden trotz der Verschlankung ihres Lagers keine Produktionsstopps durch Fehlbestände mehr kennen.
Jedes Enventory Lager ist mit dem zentralen Server in der Schweiz verbunden. Anwender haben über das Internet Zugriff auf die aufbereiteten Daten.
Enventory wird als Regal- und Palettenlager angeboten, kann aber auch bei der Lagerung von Stangen und getrommelter Ware eingesetzt werden. Laut Hersteller fassen Enventory-Lager ein Mehrfaches an Artikeln als ein Zwei-Behälter Kanban-System. Standardschnittstellen ermöglichen die Einbindung in jedes Warenwirtschaftssystem.
Digi Sens auf der Logimat 2011: Halle 7, Stand 403
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