Supply Chains
Lieferketten unter Druck – Welche Sorgen die Branche umtreiben

Von Maria Mateen * 3 min Lesedauer

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Was sind die künftigen Herausforderungen im Supply-Chain-Management? Dazu hat Prologis über das US-amerikanische Marktforschungsinstitut The Harris Poll insgesamt 1.025 internationale Führungskräfte befragen lassen, davon 254 in Deutschland. Die Befragten sind sich einig, dass künftig wirtschaftlicher und politischer Druck entscheiden, wo Waren hergestellt beziehungsweise gelagert werden. Nachhaltigkeit bleibt wichtig, Investitionen darin müssen sich aber auf absehbare Zeit amortisieren.

Der Supply Chain Report 2025 von Prologis fördert es zutage: 89 Prozent der Befragten in Deutschland wollen ihre Lieferkette stärker automatisieren.(Bild:  Prologis)
Der Supply Chain Report 2025 von Prologis fördert es zutage: 89 Prozent der Befragten in Deutschland wollen ihre Lieferkette stärker automatisieren.
(Bild: Prologis)

Ob Klimakrise, (geo-)politische Instabilität oder Unsicherheit über die künftige wirtschaftliche Entwicklung – weltweit stehen Führungskräfte vor großen Herausforderungen, die Themen ähneln sich. Fakt ist: Das Supply-Chain-Management befindet sich im Krisenmodus. Zwei Drittel aller befragten Führungskräfte sind um die weltweiten Lieferketten so besorgt, dass sie schlecht schlafen können.

Insgesamt 86 Prozent aller befragten Führungskräfte in den USA, Großbritannien und Deutschland sagen, dass wirtschafts- und geopolitischer Druck die Entscheidungen über Produktions- und Lagerstandorte beeinflusst. 85 Prozent der Führungskräfte berichten, dass Gesetzesvorgaben die Umsetzung nachhaltiger Lösungen in der Lieferkette beschleunigen.