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Horst Stiegler, Geschäftsführer der Rieck Holding und LNBB-Vorstandsmitglied, ergänzt: „Einer unserer Schwerpunkte ist der Export von Maschinenbau- und Technikprodukten nach China. Die Volksrepublik zählt neben den USA und Japan zu den wichtigsten Ausfuhrdestinationen von Berlin-Brandenburg. Durch die optimierten Abläufe am neuen Flughafen gehen wir von einer deutlichen Zunahme der Passagierflüge und den entsprechenden Beiladekapazitäten aus — ein großer Gewinn für unsere Kunden und die gesamte Region.“
Innovationsschub durch internationale Direktanbindungen
Rolls-Royce und die MTU Aero Engines erwarten innovative Logistikangebote für die Luftfrachtindustrie, wie es heißt. Beide Unternehmen haben Standorte in Brandenburg. „Der Berlin-Brandenburg Airport wird die Weichen dafür stellen, unsere Transportprozesse noch flexibler zu gestalten, kürzere und einfachere Transportwege zu ermöglichen sowie mit mehr internationalen Direktanbindungen einen Innovationsschub auszulösen. Wir rechnen damit, dass sich die Umschlagquote von Rolls-Royce Deutschland vor der Haustür nachhaltig erhöht“, sagt Michael Kern, Geschäftsführer Operations Rolls-Royce Deutschland.
Nach Angaben des Logistiknetzes Berlin-Brandenburg werde der Flughafen, der den Beinamen Willy Brandt tragen soll, gerecht: Wegen stark optimierter Umsteige- und Umladefunktionen erhöhe sich die Zahl der Langstreckenflüge. In punkto Sicherheit habe der Flughafen Vorbildfunktion. Wie es heißt, verfügt es als einziger Airport der neuen Bundesländer über eine Unterdrucksimulationskammer: Das Sicherheitspersonal kann die Fracht vor dem Transport in der Kammer auf Sprengmaterial untersuchen.
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sei die Anbindung an die Mongolei — Berlin ist die einzige Metropole Europas mit Direktflügen in die mongolische Hauptstadt Ulan Bator. Last but not least: Der Flughafen in Schönefeld ist Sitz des Krisenreaktionszentrums des Deutschen Roten Kreuzes und damit 24 h offen für Hilfsgüterflüge.
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