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Wie Logistikimmobilien zukunftsfähig werden

Aktualisiert am 12.06.2024 Von Louise Steinebach 4 min Lesedauer

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Klimawandel, Flächenknappheit, schwächelnde Konjunktur – die Logistikimmobilienbranche befindet sich in herausfordernden Zeiten. Um damit umzugehen, setzen immer mehr Unternehmen auf neue Lösungen und bauen in die Höhe, aus Holz oder mithilfe neuester Technologie.

Dächer von Logistikimmobilien sind in der Regel ideal für Solarpanels: flach, groß und hoch genug gelegen. Trotzdem werden sogar Neubauten noch nicht standardmäßig mit Solaranlagen ausgestattet.(Bild:  © Takahiro - stock.adobe.com)
Dächer von Logistikimmobilien sind in der Regel ideal für Solarpanels: flach, groß und hoch genug gelegen. Trotzdem werden sogar Neubauten noch nicht standardmäßig mit Solaranlagen ausgestattet.
(Bild: © Takahiro - stock.adobe.com)

Die Nachfrage nach Logistikfläche steigt kontinuierlich an – gleichzeitig sind jedoch kaum noch freie Flächen verfügbar. Dies gilt insbesondere für dicht besiedelte Regionen und Metropolen.

Nachdem in den vergangenen Jahren die 5-Millionen-Quadratmeter-Marke überschritten worden war, hatte der Markt 2023 massive Rückgänge zu verzeichnen. So lag das Neubauvolumen 2023 im Logistiksektor lediglich bei 3,8 Millionen Quadratmetern – der niedrigste Stand seit fünf Jahren. Ein wichtiger Grund dafür ist die schwache Konjunktur und so haben gestiegene Finanzierungskosten den Unternehmen zugesetzt. Das geht aus dem aktuellen Marktbericht der Logivest GmbH hervor. „Das aktuelle Zinsumfeld und hohe Baukosten erschweren zudem den Neubau“, erklärt Oliver Jähn, Leiter Fachkreis Logistikimmobilien der Logistik-Initiative Hamburg.