Automatisierung
Low-Cost-AMR als Plug-and-Program-Lösung

Von Oliver Cyrus * 5 min Lesedauer

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Der Low-Cost-AMR, den der Kölner Kunststoffspezialist Igus auch in der eigenen Produktion einsetzt, folgt dem Plug-and-Play-Prinzip. Der Roboter lässt sich innerhalb von einer Stunde in Betrieb nehmen – und das schon mit einfachsten IT-Kenntnissen. Erste Bewegungsabläufe sind dank intuitiver App nach nur 15 Minuten programmiert.

Einfach installiert und schnell amortisiert, ermöglicht der „ReBeL“ Move den kostengünstigen Einstieg in die Automatisierung von Logistikprozessen. (Bild:  Igus)
Einfach installiert und schnell amortisiert, ermöglicht der „ReBeL“ Move den kostengünstigen Einstieg in die Automatisierung von Logistikprozessen.
(Bild: Igus)

Es läuft nicht immer alles nach Plan. Die Woche des Geschäftsführers einer großen Möbelproduktion beginnt am Montagmorgen nicht mit einer entspannten Tasse Kaffee, sondern mit Bauchschmerzen. Denn die Produktion ist im Rückstand – zu groß ist der Arbeitskräftemangel, zu hoch der Krankheitsstand. Der gute Rat eines befreundeten Unternehmers: Beschäftige zusätzlich Autonome Mobile Roboter (AMR), die Kisten mit Bauteilen transportieren und Mitarbeitende von zeitfressenden Fußwegen sowie monotonen Aufgaben entlasten.

Gesagt, getan. Doch dann der Schock: Nach dem Kauf des ersten Fahrzeugs für rund 50.000 Euro fallen immer mehr versteckte Kosten an, unter anderem für einen Systemintegrator und Lizenzgebühren für die Flotten-Management-Software. „Es ist, als würde man ein Auto ohne Räder kaufen. Meist liegen Komplettpreise dann bei über 90.000 Euro“, erklärt Alexander Mühlens, Leiter Geschäftsbereich Low-Cost-Automation beim Kölner Unternehmen Igus. „Solche frustrierenden Erfahrungen führen leider oft dazu, dass Betriebe weitere Automationsprojekte scheuen – dabei sind diese für ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit entscheidend.“