Nachhaltiger Versand
Mehrweg vor Einweg in der Intralogistik

Ein Gastbeitrag von Michael Knaupe 4 min Lesedauer

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Der Versand in Einwegverpackungen sorgt in der Intralogistik für erhebliche ökonomische und ökologische Belastungen. Doch in geschlossenen Kreisläufen können wiederverwendbare Verpackungen, Einsparungen von Material und CO₂-Emissionen ermöglichen.

Mehrwegtransportboxen können bis zu 60 mal eingesetzt werden.(Bild:  Hey Circle)
Mehrwegtransportboxen können bis zu 60 mal eingesetzt werden.
(Bild: Hey Circle)

In vielen logistischen Prozessen – etwa beim Austausch defekter Geräte oder im innerbetrieblichen Materialfluss – werden regelmäßig Pakete hin und her gesendet. Dennoch wird für jede einzelne Sendung eine neue Verpackung verwendet. Dabei ließe sich durch Mehrwegverpackungen sowohl Material einsparen als auch der CO₂-Ausstoß signifikant senken.

Laut aktueller KEP-Studie 2025 des Bundesverbands für Paket- und Expresslogistik (BPEX) wurden im Jahr 2024 rund 4,29 Milliarden Pakete deutschlandweit versendet. Im Schnitt laut Statistiken des Umweltbundesamtes mit 359 Gramm Verpackungsmaterial pro Sendung – vielfach aus Einwegkarton oder Kunststoff. Besonders im Bereich der Intralogistik, in dem geschlossene Kreisläufe üblich sind, summieren sich die damit verbundenen Ressourcen- und Entsorgungskosten zu einem spürbaren wirtschaftlichen und ökologischen Nachteil.