Die smarte Rampe
Mit KI und Echtzeit-ETA zur Effizienzsteigerung

Von Gerry Daalhuisen * 4 min Lesedauer

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Die Lage an Deutschlands Rampen bleibt angespannt: Ein Drittel der Lkw wartet nach unseren Daten immer noch bis zu drei Stunden an der Rampe – da sie für den Betrieb in ungleichmäßigen Spitzen sowie häufig unregelmäßig und unkoordiniert eintreffen. Entsprechend kann das Personal nicht optimal eingesetzt werden; die operativen Abläufe werden gebremst: Rampen sind unnötig blockiert, Lade- oder Entladestaus sind die Folge und in Produktionshallen droht Stillstand, wenn wichtige Just-in-Time-Komponenten nicht rechtzeitig ankommen.

Ein echter Hebel zur Effizienzsteigerung: die Estimated Time of Arrival (ETA) in Echtzeit – mit einem Dock & Yard Management problemlos machbar.(Bild:  Transporeon)
Ein echter Hebel zur Effizienzsteigerung: die Estimated Time of Arrival (ETA) in Echtzeit – mit einem Dock & Yard Management problemlos machbar.
(Bild: Transporeon)

Die Folge: steigende Kosten – ob durch Standgelder, Überstunden, Produktionsausfälle oder Reputationsschäden. Ein Grund ist die fehlende Verbindung zwischen den IT-Systemen: Transporte werden über Transportmanagementsysteme, Lager durch Lagerverwaltungssysteme organisiert. Straße und Lager sind nicht vernetzt, es klafft eine Lücke. Das führt zu einer Entkopplung zwischen den ankommenden Lkw sowie den Disponenten und Mitarbeitern im Lager. Um die Lücke zu schließen, ist ein Ansatz „connecting walls to wheels“ wichtig: Dock-&-Yard-Management-Lösungen, die eine durchgehende Echtzeit-Visibilität der Transporte bis an die Rampe, eine verbesserte Kommunikation zwischen Fahrern und Lagerdisponenten, effiziente digitale Übergabeprozesse, dynamische Time Slots und aussagekräftige Yard-KPIs liefern.

Yard im Fokus …

Bevor sich Unternehmen für eine Dock-&-Yard-Management-Lösung entscheiden, sollten sie die kritischen Punkte auf ihrem Hof über mehrere Wochen genau analysieren: durchschnittliche Wartezeiten, Verspätungen, Sprachbarrieren, Organisation von Registrierung und Rampenzuweisung sowie zu guter Letzt, wie und über welche Kanäle Informationen zur Verspätung eintreffen.