Um Optimierungsmöglichkeiten bei internen und externen Prozessen zu finden, hilft oft ein Blick von außen. Spezialisierte Logistikberatungen wie Schober helfen dabei, Strukturen zu verbessern und Kosten einzusparen – innerhalb wie außerhalb der Werkstore.
Fachwerkträger in der Pulverbeschichtung im Bielefelder Stahlbauwerk.
(Bild: Goldbeck)
Bauprojekte müssen gut organisiert sein, damit zum Beispiel Materialien im Werk und auf der Baustelle dann verfügbar sind, wenn sie gebraucht werden und damit Prozesse vom Auftrag über Bestell- und Lieferbestätigung bis zur Rechnung möglichst ohne Fehler und mit wenig Aufwand ablaufen.
Die Schober Beratung für Logistik, ein Beratungsunternehmen aus dem oberbayerischen Germering, hat sich genau auf solche Fragen spezialisiert und unterstützt Unternehmen dabei, interne und externe Logistikabläufe zu optimieren. So auch Goldbeck, ein international tätiges Bau- und Dienstleistungsunternehmen mit Stammsitz in Bielefeld und über 100 weiteren Standorten.
Lkw in der Verladehalle von Goldbeck.
(Bild: Schober)
In Zusammenarbeit mit Benjamin Drews, dem Leiter Zentrale Logistik, sorgt Schober seit 2019 dafür, dass nicht nur einzelne Werke ohne Probleme arbeiten können, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Standorten reibungslos und kosteneffizient ablaufen kann.
Die Wahl: eine Beratung mit konkreter Praxiserfahrung
„Wir brauchten eine Beratung mit Logistikerfahrung, die mit uns den Weg von der Analyse bis zur Erarbeitung praxistauglicher Lösungskonzepte geht und uns dann auch bei der Umsetzung begleitet“, erklärt Benjamin Drews den Bedarf von Goldbeck. „Einige Beratungen meinten schon während des Auswahlprozesses, die perfekte Lösung für uns zu haben. Und das, obwohl sie uns gar nicht kannten. Andere waren zu weit von unserer eigentlichen Problemstellung weg. Schober hat uns zuerst vor allem Fragen gestellt und uns das geplante Vorgehen in Einzelschritten genau erklärt. Wir hatten das Gefühl, dass uns hier eine maßgeschneiderte Lösung angeboten wird – und das Ergebnis zeigt, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben.“
Optimierung durch Kooperation mehrerer Werke
Im ersten Schritt ging es Schober darum, herauszufinden, warum bestimmte Kosten überhaupt anfallen. Optimierungspotenzial gab es vor allem bei neuen Prozessen, die durch das schnelle Wachstum von Goldbeck in den vergangenen Jahren entstanden sind. So gab es etwa bei der Zusammenarbeit mit Logistikern, die für den Materialtransport verantwortlich waren, Optimierungsmöglichkeiten: Bei den rund 500 Bauvorhaben, die Goldbeck pro Jahr realisiert, fällt ein großer Teil der Kosten für Materialtransporte an. Am besten lassen sich da Kosten vermeiden, wenn die Anzahl der Leerfahrten verringert wird. Kein einfaches Unterfangen, denn Betonfertigteile werden in vielen Fällen ohne Plane transportiert. Für den Rückweg bedeutet das, dass der Lkw nur wetterunempfindliche Rückfracht laden kann, da er nach wie vor ohne Schutzplane unterwegs ist. Heute plant Goldbeck anders und leitet Frachtrouten, die über denselben Dienstleister laufen, nach Möglichkeit über mehrere Werke. Wer zum Beispiel mit Betonfertigteilen nach Westen fährt, kann auf dem Rückweg ein anderes Werk anfahren und dort Stahlträger aufladen.
Nächster Schritt: Yard-Management
Viele der Prozessoptimierungen finden hinter den Werkstoren auf dem Gelände von Goldbeck statt – noch bevor der eigentliche Transport überhaupt beginnt. „Je länger der Aufenthalt des Lkw im Werk dauert, desto höher sind natürlich die Kosten“, sagt Christian Schober. Und Drews ergänzt: „Mit Schober haben wir eine Beratung im Haus, die uns erklärt hat, wie die Disposition aus Sicht des Logistikers funktioniert. Seitdem sparen wir Kosten, indem wir auch unsere Prozesse besser auf unsere Logistikpartner abstimmen.“
Drews sieht hier großes Potenzial: „Wir besprechen derzeit mit unseren Logistikpartnern, ob wir durch den Einsatz zusätzlicher Auflieger Beladung und Ladungssicherung vom Transport entkoppeln können, indem wir diesen Teil der Arbeit im Werk bereits vornehmen, während der Fahrer noch mit einer anderen Ladung auf der Straße ist.“
Stahlträger werden für den Transport verladen.
(Bild: Schober)
Dazu gehört, dass man sich bei Goldbeck inzwischen Gedanken um ein komplettes, digital gesteuertes Yard-Management für alle Werksstandorte macht. Wie fährt der Lkw auf den Hof? Lässt sich umständliches Rangieren vermeiden? Können die Lkw über den Tag verteilt eingetaktet werden? Wie schnell kann ein Lkw beladen werden?
Das Lösungskonzept von Schober beinhaltet unter anderem eine automatische Kennzeichenerkennung, mit der sich die Schranke öffnet, eine Sicherheitsunterweisung über ein Terminal auf dem Niveau der Fahrerkabine und eine Waage mit Sensorik, die die Ladung automatisch dem jeweiligen Spediteur zuordnet.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Kommunikation spielt eine große Rolle
Das Team von Schober hat seit Beginn des Projektes einen Teil der Kommunikation vor Ort selbst betreut. Das war ein entscheidender Faktor, erklärt Drews, denn für gewöhnlich haben es Berater nicht immer leicht. „Da kommt jemand aus der Zentrale und bringt auch noch eine externe Person mit, die beraten soll. Da gibt es einiges an Skepsis“, weiß der Logistikchef. „Dazu die gängigen Vorurteile: Wie kann jemand Prozesse verändern, der nur ein paar Tage da ist und schnell mal draufschaut? Deswegen spielt die Kommunikation vor Ort eine so große Rolle.“ Die kontinuierliche Kommunikation und Kooperation läuft gut: Mit den Logistikern, die heute bei Goldbeck vertraglich gelistet sind, gibt es zum Beispiel inzwischen einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess; und mit den Logistikabteilungen einzelner Werke regelmäßige Gesprächsrunden. Das zahlt sich aus: Nach nicht einmal sechs Monaten hat Goldbeck einen Return on Investment (ROI) verzeichnet. (bm)
* Alexander Granzer ist PR-Berater in 82319 Starnberg. Weitere Informationen: Schober Beratung für Logistik, 82110 Germering, Tel. +49 89 89736363, office@christianschober.de