Für sein seit August nach ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagementsystem hat Mosca sämtliche Umweltaspekte und -auswirkungen der Standorte Waldbrunn und Muckental bestimmt und bewertet.
Das Umweltmanagementsystem von Mosca ist seit August 2023 nach ISO 14001 zertifiziert. Erfahren Sie hier, wie es das Unternehmen geschafft hat und was das für die Zukunft des Geschäfts bedeutet.
(Bild: Mosca)
Vom Heizöl- und Rohstoffverbrauch bis hin zum Umgang mit Gefahrstoffen verpflichtet sich Mosca mit der Zertifizierung zur fortlaufenden Verbesserung des Umweltmanagements und widmet sich auch bereits der Ausweitung der Maßnahmen, wie betont wird. Mit der Zertifizierung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 auditieren Unternehmen ihre Umweltauswirkungen, erarbeiten und verfolgen Umweltziele stringent und verpflichten sich zu einer jährlichen Überprüfung durch eine offizielle Zertifizierungsstelle, heißt es weiter. Bereits seit 2016 entwickelt Mosca übrigens eine umfassende Umweltpolitik und baut das dazugehörige Managementsystem auf. Dabei profitiere das Unternehmen von den vielen Überschneidungen mit den bereits etablierten Qualitäts- und Energiemanagementsystemen. Von Beginn an sei ein integriertes System, in dem alle Prozesse beobachtet und kontinuierlich verbessert werden können, das Ziel. „Mit ihm können wir nun den gesamten Lebenszyklus unserer Produkte betrachten, wovon auch unsere Kunden profitieren“, kommentiert Florian Weiß, Umweltmanagement-Beauftragter bei Mosca, die Situation.
So ging Mosca für die erfolgreiche Umweltzertifizierung vor ...
Bevor die Zertifizierung des Umweltmanagementsystems im August 2023 erfolgte, entwickelten Weiß und sein Team ein detailliertes Raster, in dem sie alle Umweltaspekte und die damit verbundenen Auswirkungen analysierten. Diese Aspekte bewertete und kategorisierte Mosca dann unter Gesichtspunkten wie etwa dem gesamten Verbrauch, bindenden Verpflichtungen durch gesetzliche Vorgaben oder mit Blick auf die Interessen der Stakeholder. „Während dieser Auditierung ist deutlich geworden, dass wir in wichtigen Punkten wie dem Heizöl- und Rohstoffverbrauch oder dem Recycling bereits sehr gut aufgestellt sind“, merkt Weiß dazu an. Um die Auswirkungen durch die Geschäftstätigkeiten weiter zu minimieren, installierte Mosca bereits vor der Zertifizierung ein Nahwärmenetz und reduzierte die Wärmeerzeugung von bis dahin elf eingesetzten Heizkessel auf zwei. So kann das Unternehmen nicht nur effizienter heizen, sondern verzeichnete auch keine Einbußen bei der Wärmebereitstellung. Zeitgleich erhöhte das Unternehmen bei der Kunststoffverarbeitung zur Herstellung von Polypropylen-Umreifungsbändern den Anteil des verwendeten Rezyklats auf über 50 Prozent. Auch konnten der Ausschuss und das Gewicht des Materials bei gleicher Qualität reduziert werden, womit sich der Rohstoff- und Energieverbrauch minimieren ließen.
Auch wo es nicht so wichtig erscheint, kann man verbessern!
Aber auch in Kategorien mit niedrigerem Handlungsbedarf arbeite Mosca an der Reduzierung der Auswirkungen. So ersetzte das Unternehmen beispielsweise sechs Gefahrstoffe in der Reinigung, Montage und bei den Kühlschmierstoffen durch für die Mitarbeiter und die Umwelt ungefährlichere Alternativen. Weiß führt dazu aus: „Für alle Kategorien haben wir normierte Zahlen aufgesetzt. Diese Zahlen sind von äußeren Störfaktoren wie dem Wetter bereinigt und ihre Entwicklung wird nun jedes Jahr durch eine unabhängige, externe Stelle überprüft.“ Eins ist klar – trotz der Zertifizierung darf man sich jetzt nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, wie betont wird.
So sieht der weitere Weg in die Nachhaltigkeit aus
Noch bevor die nächste Auditierung erfolgt, wollen Weiß und sein Team das Managementsystem erweitern. Dazu arbeiten sie derzeit gleich an mehreren Maßnahmen. So entwickeln sie auf Wunsch der Belegschaft ein neues Abfallkonzept, um den Recyclinganteil der Abfälle auszubauen, wie man erfährt. Auch reduzieren sie die in der Produktion eingesetzten Druckluftkompressoren erneut und setzen die verbleibenden Kompressoren effizienter ein. Deren Abwärme soll dann für das eigene Wärmenetz zur Verfügung stehen. Mosca will aber nicht im eigenen Alltag möglichst sorgsam mit Ressourcen umgehen, sondern auch zeigen, wie sich Schnittstellen zwischen Energie-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement nutzen lassen. „So lässt sich über die Werksgrenzen hinausblicken, um Stück für Stück das gesamte Unternehmen nachhaltiger zu gestalten“, prognostiziert Weiß abschließend.
Mehr zum Geschäftsmodell von Mosca
Mosca bietet ein umfangreiches Portfolio an ganzheitlichen End-of-Line-Systemen für Transportverpackungen, das etwa Umreifungsmaschinen, Stretchwickler sowie zugehöriges Verbrauchsmaterial umfasst. Es gibt sowohl einfache Standardmodelle als auch individuelle Sondermaschinen oder vollautomatische Hochleistungsanlagen inklusive digitaler Features. Mit umfassenden Service- und Beratungsangeboten steht Mosca von der Entwicklung über die Produktion bis hin zur Wartung als globaler Partner zur Seite. Umreifungsbänder aus Materialien wie Polypropylen (PP) oder Polyethylenterephthalat (PET) mit steigenden Recyclinganteilen produziert Mosca dabei in Deutschland, Malaysia sowie Amerika.
Stand: 08.12.2025
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