Wartung mit KI

Neuer KI-Assistent hält Lenze-Hochregallager planbar fit

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KI-Wartung ist generell für Automatisierung interessant

Aktuell integriert Lenze den KI-Wartungsassistenten in die eigene Lagerlogistik des Mechatronic Competence Campus in Extertal, wie man erfahren darf. So kann das Unternehmen Trainingsdaten zu Störungen, Ausfällen und Verschleiß erfassen und die „Predictive Maintenance“-Lösung immer weiter optimieren. Lenze plant nach eigener Aussage auch, den Wartungsassistenten serienmäßig in seine Softwareprodukte zu integrieren, um ihn so für viele Anwendungsfälle in der Automatisierungsbranche verfügbar zu machen. Durch die Flexibilität des Systems sei eine Übertragung in weitere antriebstechnische Anwendungen durchaus denkbar.

Predictive Maintenance für wenig Geld

Obwohl Predictive Maintenance großes Potenzial habe, falle es vielen Unternehmen schwer, sich für eine Investition dafür zu entscheiden. Denn der Aufwand sei oft hoch und der Nutzen vorab schwer in Zahlen zu fassen. Deshalb entsteht am Fraunhofer-IEM auch eine smarte Wartungsplanung, die Unternehmen aufwandsarm und günstig einsetzen können. Das geschieht nach dem Retrofit-Prinzip anhand einer alten Industriesäge, lassen die Forscher wissen. Eine Lowcost-Sensorik nimmt dabei Zeitreihendaten auf und überträgt diese an die Cloud. Anschließend werden die KI-basierten Algorithmen angepasst und optimiert, die den Zustand des Sägeblattes überwachen und Handlungsempfehlungen ausgeben. Die „intelligente“ Wartungsplanung könnten Unternehmen ab Sommer 2024 mit dem Fraunhofer-IEM an eigenen Anwendungsfällen umsetzen.

Die Kooperation zwischen der Lenze-Tochter Encoway und dem Fraunhofer-IEM wurde übrigens im BMBF-Projekt „EASY“ (Embedded Artificial Intelligence for Production Systems, Laufzeit 10/2020 bis 12/2023) gefördert. Ein weiterer Projektpartner war Düspohl Maschinenbau.

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