Großraumrobotik Neues Kompetenznetzwerk für KI-basierte Robotik

Quelle: Fraunhofer-IOSB 2 min Lesedauer

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Das Fraunhofer-IOSB wird in dem nun erstmals vorgestellten Robotics Institute Germany (RIG) den Bereich KI-basierte Großraumrobotik etablieren.

Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) informiert, dass es jetzt im Rahmen des neuen Robotics Institute Germany (RIG) den Bereich KI-basierte Großraumrobotik etablieren darf. Folgendes steckt dahinter ...(Bild:  Fraunhofer-IOSB / M. Zentsch)
Das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB) informiert, dass es jetzt im Rahmen des neuen Robotics Institute Germany (RIG) den Bereich KI-basierte Großraumrobotik etablieren darf. Folgendes steckt dahinter ...
(Bild: Fraunhofer-IOSB / M. Zentsch)

Beim Robotics Institute Germany handelt es sich um ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 20 Millionen Euro gefördertes, dezentrales Kompetenznetzwerk. Dessen Mission ist die Spitzenforschung, die Talententwicklung und die Schaffung von Innovation in Deutschland im Bereich KI-basierter Robotik, wie es weiter heißt. In dem von der TU München koordinierten Vorhaben komme dem Fraunhofer-IOSB als einem der Konsortialpartner die Aufgabe zu, das Themencluster Großraumrobotik (large scale robotics) zu zu integrieren.

Das steckt hinter dem Begriff Großraumrobotik

Ganz im Sinne des Fraunhofer-Auftrags will man demnach im Bereich Großraumrobotik den Transfer von der Forschung in die Praxis vorantreiben. Ein Hauptaugenmerk liege dabei auf Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft legen. Das am IOSB bestehende Labor für autonome Baumaschinen soll in diesem Zuge zu einem offenen, mit anderen Infrastrukturen vernetzten RIG-Großraumrobotik-Labor ausgebaut werden. Autonome Großraumrobotik umfasst fortschrittliche Robotersysteme, wie autonome Baumaschinen (Bagger, Radlader und Krane), aber auch Landwirtschaftsroboter und andere schwere Arbeitsmaschinen (Räumfahrzeuge, Müllabfuhrsysteme et cetera). Diese Roboter seien in der Lage, sich in großräumigen und unstrukturierten Umgebungen zu bewegen, um dort eigenständig komplexe Erkundungs- und Manipulationsaufgaben auszuführen.

Autonome Roboter schützen Menschen

Auch diese Systeme interpretieren mittels künstlicher Intelligenz (KI) Sensordaten und reagieren darauf entsprechend, wie es dazu heißt. So können sie autonom – also ohne unmittelbare Steuerung durch Menschen – ihre an sie gestellten Aufgaben ausführen. Das steigere die Effizienz, entlaste Fachpersonal von monotonen und repetitiven Aufgaben und könne vor allem auch Unfallrisiken und Gesundheitsgefahren vermeiden, wenn man an schwer zugängliche und gefährliche Umgebungen denkt, etwa kontaminierte Bereiche. Weitere denkbare Einsatzfelder sind natürlich die Bau- und die Agrarwirtschaft.

Ein weit entfernter Bagger gehorcht Befehlen

Davon, wie weit technische Entwicklungen in diesem Bereich bereits fortgeschritten sind, konnten sich die Teilnehmer der KIRO-Konferenz anhand einer Live-Demonstration überzeugen. Denn am Robdekon-Informationsstand bei der Konferenz in Berlin konnten sie mit dem autonomen 24-Tonnen-Bagger ALICE auf dem Gelände des Fraunhofer-IOSB in Karlsruhe kommunizieren (500 Kilometer weit weg), ihm Aufträge zum Bergen von Fässern erteilen und die Ausführung anhand von Livebildern der im Bagger eingebauten Sensoren überwachen.

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