Digitalisierungs-Arbeitsplätze Effizienz und Digitalisierung in der Resthandsortierung

Von Körber Supply Chain GmbH 1 min Lesedauer

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Ein neues System soll bei der Deutschen Post zurückgewiesene Sendungen wieder für die automatisierte Sortierung nutzbar machen und so die Resthandsortierung reduzieren.

Die neuen Arbeitsplätze sollen bei der Resthandsortierung unterstützen und den Aufwand für die Mitarbeitenden reduzieren.(Bild:  Körber Supply Chain GmbH)
Die neuen Arbeitsplätze sollen bei der Resthandsortierung unterstützen und den Aufwand für die Mitarbeitenden reduzieren.
(Bild: Körber Supply Chain GmbH)

Die automatisierte Sortierung hat den Briefversand bereits wesentlich effizienter, schneller und kostengünstiger gemacht, doch es gibt weiterhin Sendungen, die aufgrund ihrer physischen Eigenschaften, Schrift oder Typografie nicht maschinenlesbar sind. Manuelle Tätigkeiten in der Resthandsortierung blieben daher bisher unvermeidlich.

Um auch diesen Sendungen zu begegnen, hat die Deutsche Post nun mithilfe der Körber Supply Chain GmbH Digitalisierungs-Arbeitsplätze eingeführt. Die sogenannten „Address Digitilization Stations” - kurz ADS - sollen genau diese nicht maschinenlesbaren Sendungen bearbeiten.

Die ADS nutzt Kameras und einen optionalen Handscanner, um nicht lesbare Adressfelder zu digitalisieren und die Sendungen für die automatisierte Weiterverarbeitung vorzubereiten. Unterstützt durch ein KI-basiertes System von Körber sollen sowohl maschinen- als auch handgeschriebene Adressen schnell und präzise erfasst werden, während Störeinflüsse wie Briefmarken oder Aufkleber ausgefiltert werden. Uneindeutige oder unvollständige Adressangaben werden auf einem Touchscreen angezeigt und können vom Bedienpersonal überprüft und bestätigt werden.

Die manuellen Tätigkeiten am ergonomisch gestalteten ADS beschränken sich auf das Auflegen der Sendung unter den Scanner, das Aufkleben des Labels und die Ableitung für die weitere automatische Verarbeitung – deutlich weniger, als in der Resthandsortierung anfallen würden.

Die Strategie scheint aufzugehen: Nach einem Pilottest im Januar 2024 folgte im Sommer der bundesweite Rollout in den Briefzentren der Deutschen Post. Und ein Großteil der Sendungen kann „geheilt” – also der automatisierten Sortierung wieder verfügbar gemacht werden.

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