Verpackungsmittel Optimierte Verpackungen reduzieren Lkw-Transporte
Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund hat die Software Unit Repac (reduced packaging assortment costs) entwickelt. Diese soll dazu beitragen, durch optimierte Verpackungen die Anzahl der erforderlichen Lkw-Transporte zu verringern.
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Ausgehend von einem Satz bereits existierender Verpackungen berechnet das Programm zufällig erzeugte neue Muster und wählt anhand einer Kostenfunktion die wirtschaftlichsten Verpackungen aus. Durch vielfache Wiederholung dieser Rechenschritte nähert sich die Lösung Schritt für Schritt dem gesuchten Optimum an.
Kostenfunktion für Verpackungen an Betriebsabläufe anpassbar
Kombiniert man die Rechenleistung heutiger Computer geschickt mit einer Rechenvorschrift, die sich auch Zufallselemente zunutze macht, so lassen sich laut IML beeindruckende Verbesserungen erzielen. Das zentrale Steuerinstrument, die Kostenfunktion, lässt sich leicht an die individuellen Strukturen und Abläufe eines Betriebes anpassen, sodass das Verpackungsspektrum jedes beliebigen Unternehmens optimiert werden kann.
Die Zielsetzung ist es, durch die Optimierung der Verpackungen sowohl die Variantenvielfalt zu reduzieren als auch den Volumennutzungsgrad zu erhöhen. Einsparungen im Bereich der verpackungsabhängigen Logistikkosten sind die Folge.
Erforderliche Lkw-Fahrten um mehr als ein Viertel reduziert
Anhand realer Daten ließen sich diese Ergebnisse bestätigen. Der Volumennutzungsgrad eines Spektrums mit 20 Verpackungsvarianten konnte allein durch die Anpassung der Verpackungsabmessungen von 33 auf 53% gesteigert werden. Selbst bei einer Verringerung auf 15 Varianten ließ sich der Nutzungsgrad noch auf 48% verbessern, wie es heißt. Diese Ergebnisse führten dazu, dass die Anzahl der erforderlichen Lkw-Fahrten um mehr als ein Viertel reduziert werden konnte.
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