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Pipe Conveyor

Perfekt in die Umgebung integriert

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Die Beumer lieferte und installierte eine Anlage mit einem Rohrdurchmesser von 200 mm und einer Länge von 213 m. Sie fördert bis zu 200 t Material in der Stunde. Ein weiterer Vorteil ist die geringe Geräuschemission des Pipe Conveyor. Mit speziellen Tragrollen sowie geräuscharmen Lagern und Elektromotoren arbeitet dieser sehr leise. „Das macht den Betriebsalltag für unsere Mitarbeiter angenehmer. Auch die Anwohner in der Umgebung werden nicht belästigt. Das ist ein wichtiger Aspekt, weil sich das Werk am Ortsrand befindet“, sagt Morenhoven.

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Beumer lieferte und installierte nach eigenen Angaben nicht nur den Pipe Conveyor, sondern alle notwendigen Lösungen, um einen optimalen Betriebsablauf sicherzustellen. So wurde das Fördersystem beispielsweise mit einem Magnetscheider ausgestattet. Die Route des Pipe Conveyors verläuft nun entlang der Zufahrtstraße über eine Brückenwaage bis zu einer Zweiwegeweiche. Dort gelangt der Klinker entweder über ein bestehendes Reversierband zur Mühle – oder er wird in das vorhandene Klinkerlager weiter transportiert.

Konstruktive Herausforderungen

Die Unternehmensgruppe war für den Gesamtprozess verantwortlich: Beumer Austria übernahm die Projektabwicklung: Die Mitarbeiter erstellten das Basis-Design und planten alle vom Kunden beigestellten Anlagen ein, lieferten die Komponenten und nahmen den Pipe Conveyor in Betrieb. Beumer Czech Republic kümmerte sich um das Detail-Engineering, den kompletten Stahlbau und die Montage. „Wir planten die Gerüste so, dass sie die kundenseitig beigestellte Förderleitung für pneumatischen Zementtransport aufnehmen konnte“, erklärt Josef Amon. Diese pneumatische Transportleitung war Bestandteil eines anderen Projektes. Durch die gleichzeitige Nutzung der Pipe Conveyor Gerüste als Rohrbrücke, führte dies bei dem anderen Projekt zu erheblichen Kosteneinsparungen.

„Die Herausforderung bestand darin, zusätzliche Tragkonstruktionen dafür zu vermeiden.“ Die Ingenieure haben außerdem den Pipe Conveyor in die bereits bestehende Anlagenstruktur eingebunden. „Weil diese jedoch sehr alt war, bestanden dazu kaum noch Unterlagen“, erinnert sich Amon. Aber auch diese Herausforderung konnte Beumer konstruktiv lösen. Denn aufgrund seiner Charakteristik eignet sich der Pipe Conveyor dazu, sich ideal in bestehende Werke einzugliedern, so das Unternehmen. Die komplette Projektabwicklung dauerte etwa zehn Monate. Seit Februar 2015 ist die Anlage nun erfolgreich in Betrieb. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt der Technische Leiter Morenhoven. „Der Transport von der Lkw-Annahmestelle bis zum Klinkerlager oder der Mühle verläuft ruhig, schnell und ohne Materialverluste.“

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