Human Resources
Personal-Controlling vs. Fachkräftemangel

Von Eckhard Boecker 4 min Lesedauer

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Wer den Fachkräftemangel in der Logistik im eigenen Unternehmen reduzieren sowie gleichzeitig Prozesse im Personalbereich verbessern will, sollte ein Kennzahlen-Controlling einführen und pflegen.

Personal-Controlling leistet einen Beitrag dazu, festzustellen, ob Weiterbildungsformate angenommen werden.(Bild:  © hacohob; Graphicroyalty - stock.adobe.com)
Personal-Controlling leistet einen Beitrag dazu, festzustellen, ob Weiterbildungsformate angenommen werden.
(Bild: © hacohob; Graphicroyalty - stock.adobe.com)

Das Ziel eines jeden Unternehmens aus Industrie, Handel und Logistik ist es, ausreichend gute Mitarbeiter zu finden sowie diese langfristig zu binden. So weit, so gut die Theorie. Allerdings sieht die Praxis in vielen Unternehmen häufig anders aus, denn oft verlassen zu viele sehr gut ausgebildete Fachkräfte das Unternehmen. Dabei entsteht eine personelle Lücke, die selten prompt aus den eigenen Reihen oder durch Einschaltung eines externen Personalvermittlers von Human Resources (HR) wieder besetzt werden kann.

Dem Unternehmen entstehen durch eine unerwünschte Fluktuation hohe Kosten, die nicht zwingend jeder Manager kennt. Vor dem Hintergrund vorstehender Ausführungen ist es umso bedeutender, dass der Betrieb die Ursachen für eine hohe Fluktuation kennt, da ein leergefegter Fachkräftemarkt zu zusätzlichen und langfristig höheren Personalkosten führt. Dies deshalb, weil es durchaus bis zu einem Jahr dauern kann, bevor die Stelle mit einer geeigneten Fachkraft wieder besetzt werden kann. Die personelle Überbrückung mit einer externen Kraft, die ein eingeschalteter Personaldienstleister vermittelt, ist teuer. Nicht zu vergessen ist, dass der Arbeitgeber der neuen Fachkraft – im Vergleich zum vorherigen Stelleninhaber – oft ein höheres Gehalt zahlen muss. Dieses Statement ist aufgrund eines hohen Fachkräftemangels in Industrie, Handel und Logistik eine oft zutreffende Tatsache.