Hürden bei Neueinstellungen Luftfrachtumschlag mit leichtem Plus im zweiten Quartal 2025

Quelle: Pressemitteilung VACAD e.V. 1 min Lesedauer

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Der Frachtumschlag steigt, doch die Beschäftigtenzahl sinkt. Der Verband der Air Cargo Abfertiger Deutschlands (VACAD) warnt vor wachsendem Personalmangel im Luftfrachtumschlag.

Während der Frachtumschlag steigt, sinkt die Zahl der Beschäftigten...(Bild: ©  A-TiMe - stock.adobe.com)
Während der Frachtumschlag steigt, sinkt die Zahl der Beschäftigten...
(Bild: © A-TiMe - stock.adobe.com)

Die Mitgliedsunternehmen des Verbands der Air Cargo Abfertiger Deutschlands (VACAD) haben im zweiten Quartal dieses Jahres erneut den Frachtumschlag gesteigert. Mit insgesamt 452.395 Tonnen wurden die Ergebnisse des Vorjahresquartals um rund 3,7 Prozent übertroffen, ein Plus von 15.711 Tonnen. Während der zuletzt positive Trend bei den Mengen anhält, weisen die Beschäftigtenzahlen in die umgekehrte Richtung: Aktuell 3.180 Mitarbeitende bedeuten einen Rückgang von sieben Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2024.

Die Umschlagmende in Tonnen der vergangenen Quartale. Zwar wächst der Umschlag, doch dieser Trend könnte durch den wachsenden Personalmangel bald enden.(Bild:  VACAD e.V.)
Die Umschlagmende in Tonnen der vergangenen Quartale. Zwar wächst der Umschlag, doch dieser Trend könnte durch den wachsenden Personalmangel bald enden.
(Bild: VACAD e.V.)

„Wir brauchen dringend zusätzliches Personal, um die wachsenden Frachtmengen auch weiterhin verlässlich und in hoher Qualität abfertigen zu können. Die Unternehmen leisten viel, um attraktive Arbeitgeber zu sein. Sie werden jedoch regelmäßig durch die extreme Dauer der notwendigen Sicherheitsüberprüfungen ausgebremst. Im Vergleich zu anderen Branchen ist das ein großer Nachteil, der durch eine stärkere Vernetzung und Digitalisierung der Behörden behoben werden könnte“, sagt VACAD-Vorsitzender Claus Wagner. Bereits im ersten Quartal dieses Jahres mussten die Mitglieder des Luftfrachtabfertiger-Verbands einen Rückgang der Beschäftigtenzahlen um 3,5 Prozent verkraften. „Wir werden nicht müde zu betonen: Die uns auferlegten, praxisfernen Vorgaben binden viele Beschäftigte ohne Mehrwert an Leistung oder Sicherheit. Dadurch wird die ohnehin angespannte Situation weiter verschärft“, ergänzt Wagner seinen Appell an die Politik.

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