Fachkräfte

Rentenwelle bringt Unternehmen ins Schwimmen

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Lufthansa, Continental und Mercedes steuern dagegen ...

Es ist höchste Zeit, die Rente neu zu denken, fordert etwa die Continental-Personalvorständin, Ariane Reinhart. Denn genau wie bei der Arbeitszeitgestaltung brauchen Unternehmen auch bei diesem Thema den notwendigen Gestaltungsspielraum. Um Mitarbeiter kurz vor oder sogar im Ruhestand dennoch zu halten, habe Continental ein spezielles Programm aufgelegt, in dem ältere Fachkräfte einen Kompetenzpool bilden, auf den das Unternehmen bei Engpässen oder Projekten zugreifen könne. Auch die Lufthansa setzt, wie man erfährt, auf die Wieder- und Weiterbeschäftigung von erfahrenen Fach- und Führungskräften. Das Ziel sei es, dem Fachkräftemangel durch erfahrene Experten zu begegnen, um den Wissenstransfer zwischen den Generationen zu sichern. Ähnliches teilt auch Mercedes-Benz auf Anfrage mit. So könnten etwa altersbedingt ausgetretene Profis ihr Wissen zeitlich befristet in Projekteinsätzen einbringen.

Strategie und Mitarbeiterwünsche müssen sich treffen

Während Unternehmen verstärkt auf den generationsübergreifenden Wissensaustausch setzten, würden ältere Menschen aber nach Arbeitsmodellen suchen, die ihren persönlichen Interessen entsprächen. Das sagt zumindest der Wirtschaftswissenschaftler und Vizepräsident des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Ulrich Walwei. „Die Herausforderung besteht darin, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass sie sowohl den Bedürfnissen der älteren Mitarbeitern als auch den strategischen Zielen des Unternehmens entsprechen“, wie Walwei empfiehlt.

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