Start frei! RWE-Pilotanlage erzeugt jetzt grünen Wasserstoff

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Energiekonzern RWE hat im emsländischen Lingen eine Pilotanlage zur Produktion von grünem Wasserstoff in Betrieb genommen.

Energiewende-Meilenstein! In Lingen hat RWE nun eine leistungsfähige Pilotanlage (Symbolbild) in Betrieb genommen, die aus grünem Strom grünen Wasserstoff herstellen kann. Sie sei die größte ihrer Art in Deutschland ...(Bild:  AA+W - sock.adobe.com)
Energiewende-Meilenstein! In Lingen hat RWE nun eine leistungsfähige Pilotanlage (Symbolbild) in Betrieb genommen, die aus grünem Strom grünen Wasserstoff herstellen kann. Sie sei die größte ihrer Art in Deutschland ...
(Bild: AA+W - sock.adobe.com)

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) würdigte die Ingenieursleistung bei der Entwicklung und der Umsetzung der RWE-Pilotanlagen zur Gewinnung grünen Wasserstoffs. Seiner Meinung nach, wird dort nicht nur Klimaschutz betrieben, sondern auch Industriepolitik. Die Anlage sei deshalb ein wichtiger Meilenstein für die Energiewende. Der Bundesregierung sei es vor diesem Hintergrund gelungen, innerhalb von drei Jahren das Versäumnis, noch kein modernisiertes Stromnetz für die Einspeisung erneuerbarer Energien aufgebaut zu haben, zu korrigieren. Habeck betonte, dass man folglich sehr viel erreichen kann, wenn man zusammenarbeitet. Und bekanntlich kann Wasserstoff Koks für die Stahlherstellung ersetzen. Aber auch als umweltfreundlicher Treibstoff wird Wasserstoff betrachtet. Lingen ist nicht zuletzt einer der wichtigsten Knotenpunkte im deutschen Stromnetz.

Und noch ein Meilenstein zur Energiewende ...

Die Pilotanlage für grünen Wasserstoff mithilfe von grünem Strom habe eine Kapazität von 14 Megawatt und gehöre damit direkt zu den größten Anlagen ihrer Art in Deutschland. Gewonnen wird der Wasserstoff über das sogenannte Druck-Alkali-Verfahren und der Protonen-Membran-Elektrolyse. Zuvor nahm Habeck bei einer Umspannanlage des Netzbetreibers Amprion eine Anlage in Betrieb, die mit Blick auf die Einspeisung erneuerbarer Energien die Stabilität des Stromnetzes garantieren soll. Nach Angaben von Amprion soll bis 2029 an dem Standort der leistungsstärkste Netzknoten Deutschlands entstehen. Dort soll Strom von den Offshore-Anlagen vor der ostfriesischen Küste in das Netz verteilt werden.

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