Logistikdienstleistungen Schenker bezieht 2011 neues Umschlagzentrum in Oldenburg

Redakteur: Claudia Otto

Die Schenker Deutschland AG errichtet in Oldenburg an der Holler Landstraße/Stedinger Straße ein neues Umschlagzentrum, wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt. Zurzeit werden die Gewerke ausgeschrieben. Baubeginn soll bereits im Sommer sein.

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Auf einer Fläche von 4,5 ha, unweit der Autobahnauffahrt Oldenburg-Hafen, sollen künftig über diese neue Anlage Kunden aus Industrie und Handel in der Region Weser-Ems mit Gütern versorgt werden. Das bisherige Logistikzentrum an der Donnerschweer Straße bleibe bestehen und werde für qualifizierte Dienstleistungen aufgewertet. Damit verdoppelt Schenker eigenen Angaben zufolge seine Verkehrs- und Umschlagflächen in Oldenburg.

Umschlagzentrum soll mindestens 650 t Waren pro Tag abfertigen

Schon zur Inbetriebnahme Anfang 2011 sollen die Mitarbeiter im neuen Umschlagzentrum mindestens 650 t Waren pro Tag umladen und für Ziele in der Region und in der Welt abfertigen. Die neue Oldenburger Logistikanlage werde ein wichtiger Eckstein innerhalb der Systemverkehre der Schenker Deutschland AG im Nordwesten des Landes sein.

Dr. Hansjörg Rodi, Vorsitzender des Vorstandes der Schenker Deutschland AG: „Mit dieser Investition in Höhe von rund 10 Mio. Euro setzen wir auf weiteres Wachstum an Weser und Ems. Insbesondere die mittelständischen Unternehmen in der Region werden mehr denn je von qualifizierten Logistikdienstleistungen profitieren.“ Außer dem effizienten Umschlag von Waren sieht er in der Verbindung von Produktions- und Logistikabläufen noch erhebliches Einsparpotenzial insbesondere für den Mittelstand.

Gute Anbindung der Logistikanlage an die Autobahn beschleunigt Warenumschlag

Das neue Umschlagzentrum unmittelbar an der A 29 wird 70 Verladetore aufweisen. Dort sollen täglich rund 100 Nahverkehrsfahrzeuge und Fernverkehrs-Lkw andocken und ihre Güter umschlagen. Die bebaute Grundfläche wird rund 5000 m² betragen. „Mit der idealen Anbindung an die Autobahn mitten in einem Industriegebiet können wir der regionalen Wirtschaft schon bald einen noch schnelleren Umschlag aller Warenströme bieten, ohne Anwohner zu stören“, so Bernhard Neemann, Leiter der Geschäftsstelle Oldenburg der Schenker Deutschland AG.

Schon heute verbinden tägliche Verkehre den Großraum Oldenburg mit dem Zentral-Hub der Schenker Deutschland AG im nordhessischen Friedewald sowie mit dem Regional-Hub Nord in Hannover. Zusätzlich werden den Angaben zufolge mit 33 Lkw-Direktverkehren ab Oldenburg Europas wichtigste Wirtschaftsregionen unmittelbar angesteuert – etwa in Polen, Frankreich, Italien oder Großbritannien.

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